Im Imshäuser Gespräch wird die Situation am Beispiel des Landkreises Hersfeld-Rotenburg besprochen werden

Flüchtlinge – wie die Aufnahme gelingen kann

Imshausen. Sie kommen aus Syrien, Eritrea, Afghanistan, Somalia und aus anderen Ländern. Viele, zum Teil durch Krieg, Verfolgung und Flucht schwer traumatisierte Flüchtlinge leben in unserer Nachbarschaft, mittlerweile viele von ihnen unter schwierigen Bedingungen in schnell vorbereiteten Aufnahmelagern oder in Zeltstädten. Trotz großer Aufnahme- und Hilfsbereitschaft wachsen Ängste und Besorgnis in der Bevölkerung, zum Teil auch angeheizt durch rechtspopulistische Hetzkampagnen.

Wie kann es gelingen, die ankommenden Menschen in unseren Gemeinden aufzunehmen und sowohl den Flüchtlingen als auch der angestammten Bevölkerung gerecht zu werden? Am Beispiel unseres Landkreises Bad Hersfeld-Rotenburg soll im Imshäuser Gespräch, zu dem die Stiftung Adam von Trott am Freitag, 25. September, ab 19 Uhr ins Visser‘t Hooft-Haus einlädt, gezeigt werden, wie die Situation vor Ort derzeit ist.

Auch bei uns wird das Thema intensiv diskutiert, zum Teil müssen innerhalb kurzer Zeit Menschen bei uns untergebracht werden, was angesichts des bevorstehenden Winters bei Verantwortlichen und freiwillig Helfenden viel Kreativität und Flexibilität erfordert.

In Imshausen stehen dafür Antonia Rösner vom Fachdienst Migration des Landkreises, Gundula Pohl als Flüchtlingsberaterin des Zweckverbandes Diakonie, Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker, Pfarrerin Melanie Hetzer aus Kirchheim und ehrenamtliche Mitarbeiter des Kirchheimer Unterstützungskreises als Gesprächspartner zur Verfügung.

Große Hilfsbereitschaft

Ebenso wie andernorts ist auch bei uns die Hilfsbereitschaft unter der Bevölkerung groß, vor allem da, wo die Kommunikation mit den Bürgern funktioniert. Ehrenamtliche Helfer engagieren sich, und die Kirchengemeinden beteiligen sich aktiv. In einem beispielhaften Projekt von Kreishandwerkerschaft und Landkreis wird jungen Flüchtlingen eine Ausbildungsperspektive im Bauhandwerk geboten. (red/ank)

Informationen unter Telefon 0 66 22 /4 24 40 oder www.stiftung-adam-von-trott.de

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