Abwasser vom Werk Werra wird nach Sachsen-Anhalt transportiert

K+S flutet Gaskaverne mit Salzlauge

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Philippsthal. Der Düngemittelhersteller K+S hat mit dem Transport von gesättigtem Produktionsabwasser aus dem Werk Werra nach Bernburg begonnen.

Dort soll die Lauge zur Stilllegung und dauerhaften Sicherung einer Gaskaverne der VNG Gasspeicher GmbH (VGS) verwendet werden. Die Genehmigung dazu hat das Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt laut Pressemitteilung jetzt erteilt. Die Kaverne im Solfeld Gnetsch fasse ein Volumen von rund 210.000 Kubikmetern. Durch Flutung mit Salzlösungen werde auf die Entnahme von Flusswasser aus der Saale verzichtet. Zudem könne das Werk  Werra zusätzliches gesättigtes Salzwasser aus der Kaliproduktion zu verwerten, teilt das Unternehmen mit. Bis zum kommenden August soll die Kaverne geflutet sein.

Vom Werk Werra aus werde das Salzwasser per Bahn in Tankcontainern zum Containerterminal Magdeburg transportiert. Dort werden die Container auf LKW umgeladen und zum Solfeld Gnetsch bei Bernburg gefahren, wo die Salzlösungen in das vorhandene Leitungssystem eingespeist werden.

Bereits seit vergangenem November werden salzhaltige Abwässer aus dem Werk Werra zum stillgelegten Bergwerk Bergmannssegen-Hugo in Niedersachsen transportiert und dort zur Flutung der Grube verwendet. (jce)

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