„Förderung ist wie ein Sechser im Lotto“

Aus Berlin fließen mehr als zwei Millionen Euro für Sportpark nach Niederaula

Der Sportpark Niederaula soll auch einen Kunstrasenplatz erhalten.
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Der Sportpark Niederaula soll auch einen Kunstrasenplatz erhalten.

Die Sanierung des Sportparks Aulatal in Niederaula wird mit einem Zuschuss von 2,037 Millionen Euro durch den Bund gefördert.

Berlin/Niederaula - Diese frohe Kunde überbrachte der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth (SPD) jetzt dem Niederaulaer Bürgermeister Thomas Rohrbach. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereich Sport, Jugend und Kultur“.

Der Bund übernimmt danach 45 Prozent der veranschlagten Sanierungskosten von insgesamt 4,525 Millionen Euro. Das habe der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Mittwoch in Berlin beschlossen.

Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ will der Bund dem massiven Investitionsstau in vielen Kommunen entgegentreten.

Mit dem Fördergeld aus dem Etat des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat werden Projekte gefördert, die eine besondere Wirkung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration vor Ort haben, heißt es in der Pressemitteilung von Michael Roth.

Dieser hatte sich in den vergangenen Wochen in Berlin für das Niederaulaer Projekt starkgemacht – mit Erfolg. „Ich freue mich sehr, dass der Bund auch in Zeiten der Corona-Pandemie dazu beiträgt, dass Orte des Miteinanders in meiner Heimat fit für die Zukunft gemacht werden“, so Roth.

Groß war die Freude auch bei Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach: „Für unsere Gemeinde und die ganze Region ist diese Förderzusage aus Berlin wie ein Sechser im Lotto. Von dem neu gestalteten Sportpark werden nicht nur die Bürgerinnen und Bürger in Niederaula, sondern auch Sportvereine sowie Schülerinnen und Schüler aus den Nachbarkommunen Kirchheim, Haunetal, Oberaula und Breitenbach am Herzberg profitieren.

Geplant sind unter anderem der Bau eines modernen Kunstrasenplatzes mit Fluchtlichtanlage, eine 100- Meter-Laufbahn mit Sprunggrube, ein Bikepark sowie ein multifunktionales Gebäude mit Umkleide- und Sanitärbereichen.

Der Sportpark – insbesondere der Kunstrasenplatz – ist ein Wunschprojekt von Thomas Rohrbach. Das Thema Kunstrasen war bereis in der Niederaulaer Gemeindevertretung Ende 2019 hitzig diskutiert worden. Mehrheitlich war damals eine Förderung über 50 000 Euro für das Kunstrasenprojekt aus dem Haushalt 2020 gestrichen worden.

Mit einem einstimmigen Beschluss, am Interessenbekundungsverfahren des Bundes zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur teilzunehmen zu wollen, wurde dann seitens der Gemeindevertretung im September 2020 die Förder-Tür schließlich mit einem einstimmigen Beschluss weit aufgestoßen.  red/rey

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