1. Startseite
  2. Lokales
  3. Rotenburg / Bebra

Frischzellenkur für den Schenklengsfelder Weinberg

Erstellt:

Kommentare

Das Bild zeigt die Rebstöcke am Weinberg in Schenklengsfeld.
Weinlese in Schenklengsfeld: Damit auch in Zukunft reichlich Trauben am Weinberg geerntet werden können – wie auf dieser Aufnahme von 2017 –, müssen aktuell rund 150 geschädigte Rebstöcke ausgetauscht werden. © Peter Lenz

Zehn Jahre, nachdem die ersten Reben in den Steilhang im alten Ortskern an der Solz gepflanzt wurden, braucht der Schenklengsfelder Weinberg dringend eine Frischzellenkur.

Schenklengsfeld - 360 Weinstöcke stehen mittlerweile auf dem 850 Quadratmeter großen Grundstück, davon sind rund 150 durch eine Abfolge von Trockenheit, Kälte, Nässe, extremem Pilzbefall im vergangenen Jahr und spätem Frost in diesem Frühjahr so stark geschädigt, dass sie durch neue Pflanzen ersetzt werden müssen. Eine arbeitsmäßige und finanzielle Herausforderung für die Weinbergfreunde im Schenklengsfelder Heimatverein, die das Weinbergprojekt seit 2012 betreuen.

„Vor allem die ersten beiden Parzellen auf der Ostseite des Geländes sind betroffen“, erläutert Helmut Schott, der Spartenleiter der Weinbergfreunde. „Die müssen komplett gerodet werden. Von den Weinstöcken dort ist kein nennenswerter Ertrag mehr zu erwarten.“ Die neuen Rotweinreben sind schon bestellt und sollen Ende Mai geliefert werden. Am 2., 3. und 4. Juni (Donnerstag bis Samstag) soll dann der Austausch über die Bühne gehen, und die aktiven Weinbergfreunde wünschen sich dazu tatkräftige Unterstützung durch freiwillige Helfer.

Am 2. und 3. Juni soll der Arbeitseinsatz jeweils um 16 Uhr beginnen, am Samstag um 10 Uhr. „Für alle, die helfen, gibt es Verpflegung aus unserem Backofen“, verspricht der Spartenleiter. Das Backhaus am Weinberg war nach dreijähriger Bauzeit am 1. Advent vergangenen Jahres in Betrieb genommen worden. Es empfiehlt sich, Hacken und Spaten mitzubringen.

Wer nicht selbst die Hacke schwingen kann und trotzdem helfen möchte, kann die Weinbergfreunde auch mit einer Geldspende unterstützen. Der Heimatverein stellt auf Wunsch Spendenquittungen aus.

Die Weinbergfreunde werden sich in diesem besonderen Notfall auch um einen Zuschuss von der Gemeinde Schenklengsfeld bemühen, heißt es. (red/rey)

Kontakt: weinbergfreunde. heimatverein-schenklengsfeld.de

Auch interessant

Kommentare