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Führungsspitze der Schenklengsfelder Feuerwehren bestätigt

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Ohne Gegenstimme: Die Schenklengsfelder Feuerwehrleute bestätigten den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Marco Kauffunger in offener Abstimmung im Amt. © Landsiedel

Schenklengsfeld. Gemeindebrandinspektor Torsten Wennemuth und sein Stellvertreter Marco Kauffunger werden auch die nächsten fünf Jahre an der Spitze der Schenklengsfelder Feuerwehren stehen.

Während der Jahreshauptversammlung der Schenklengsfelder Wehren am Freitag standen neben der Wahl des Gemeindebrandinspektors und seines Stellvertreters auch die Wahlen des Schriftführers nebst Stellvertreter sowie des Vorsitzenden der Alters- und Ehrenabteilung an. Wennemuth wurde ohne Gegenkandidat in geheimer Abstimmung mit großer Mehrheit (93 Ja-Stimmen, 38 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen und fünf ungültigen Stimmen) im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter Marco Kauffunger wurde in offener Abstimmung einstimmig wiedergewählt. 

Ebenfalls einstimmig wurden in offener Abstimmung Renate Petzold als Schriftführerin sowie Thomas Hildebrand als deren Stellvertreter wiedergewählt.

Reinhard Ries, der eigentlich sein Amt als 1. Vorsitzender der Alters- und Ehrenabteilung aus Altersgründen abgeben wollte, erklärte sich auf Bitte von Bürgermeister Stefan Gensler bereit, interimsweise für ein weiteres Jahr zur Verfügung zu stehen. Bis dahin müsste dann allerdings ein Nachfolger gefunden sein, machte Ries zur Bedingung. Auch er wurde in offener Abstimmung einstimmig gewählt.

Zuvor hatte der Gemeindebrandinspektor seinen Bericht für das abgelaufene Jahr vorgelegt. 2017 leisteten die Schenklengsfelder Feuerwehren insgesamt 24 Einsätze, darunter 5 Brandeinsätze sowie 18 Hilfeleistungen. Neben mehreren Verkehrsunfällen und Bränden, darunter der Löscheinsatz in einer Lackiererei im Schenklengsfelder Gewerbebetrieb, berichtete Wennemuth auch von einigen kuriosen Einsätzen, zu denen die Feuerwehrleute ausrücken mussten. So galt es beispielsweise, einen Hund, der gar nicht gerettet werden wollte, aus einem engen Kanalrohr zu bergen oder eine „hilflose Katze“ von einem Baum zu retten. Hinsichtlich der Beschaffung der notwendigen Ausrüstung sieht der Gemeindebrandinspektor die Schenklengsfelder Feuerwehren weiterhin auf einem guten Weg.

Mahnende Worte fand Reinhard Ries, der in seinem Jahresbericht feststellte, dass „die Kameradschaft unter den Feuerwehren in den letzten Jahren sehr gelitten habe“. Ursächlich dafür seien neben den mit der notwendigen Zusammenlegung einzelner Wehren verbundenen Ängsten auch die Wettkämpfe, welche „die Kameradschaft zerstören“ würden.

Der scheidende Bürgermeister Stefan Gensler warb noch einmal für die Interkommunale Zusammenarbeit, zu welcher er „100-prozentig stehe“. Die Zusammenlegung der Feuerwehren von Dinkelrode und Malkomes funktioniere und auch der notwendig gewordene Zusammenschluss der Wehren von Hilmes und Oberlengsfeld sei auf den Weg gebracht. (tl)

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