Notarzt rief Polizei, weil es zu gefährlich war

Baby kommt auf Bundesstraße zur Welt: Polizei regelt Verkehr für Geburt

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So ruhig wie auf unserem Archivbild ging es bei der Geburt auf der Bundesstraße nicht zu.

Dieses Baby war fast schneller, als die Polizei erlaubt: Weil bei einer werdenden Mutter während der Autofahrt die Wehen einsetzten, musste die Polizei die B84 bei Hünfeld absichern.

Diesen Polizei-Einsatz werden weder Mutter und Vater noch die Beamten vergessen: Der kleine Felix hatte es so eilig, auf die Welt zu kommen, dass es seine Eltern nicht mehr ins Krankenhaus schafften.

Darum alarmierten sie am Samstag bei Hünfeld-Großenbach erst einen Notarzt. Und der rief dann die Polizei, weil ihm die Situation auf der Bundesstraße 84 zu gefährlich erschien. Die Beamten kamen sofort und regelten den Verkehr, um die Entbindung "gefährdungsfrei durchführen zu können", wie es im Polizeisprech der Pressemitteilung heißt. 

Die 28 Jahre alte Mutter und Felix sind nach Angaben des Krankenhauses beide wohlauf. Der Vater soll den Einsatz ebenso wohlbehalten überstanden haben wie die Polizisten. Paten sollen sie allerdings nicht werden, wie der diensthabende Polizeiführer sagt. 

Auch in Breuna im Kreis Kassel gab es vor wenigen Monaten einen ungewöhnlichen Einsatz: Dort half die Feuerwehr bei einer Geburt im Wohnzimmer. Und auch in Reinhardshagen im Reinhardswald wurde eine Bundesstraße schon einmal zum Kreißsaal

Hier liegt der Hünfelder Stadtteil Großenbach:

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