Startschuss für Alheims Dorferneuerung – Ideenschmiede soll im März stattfinden

Geld auch für kleine Orte

Die Dorferneuerung in den Ortsteilen der Gemeinde Alheim kann beginnen: Unser Bild zeigt – von links – Wolfgang Gaber, Ortsvorsteher Niederellenbach, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Bernd Mettelem, Ortsvorsteher Sterkelshausen, Bürgermeister Georg Lüdtke, Volker Nöding, Ortsvorsteher Oberellenbach, den SPD-Landtagsabgeordneten Dieter Franz sowie Gerhard Anacker, Ortsvorsteher Niedergude, und Fritz Aschenbrenner, Ortsvorsteher von Heinebach. Foto: Meyer

Alheim. Die Erneuerung der Ortsteile der Gemeinde Alheim kann beginnen. Nachdem einzelne Dörfer in der Vergangenheit bereits Teil des Dorferneuerungsprogramms waren, wurde 2014 die Gemeinde insgesamt in das Programm aufgenommen.

Den Zeitplan stellt Bürgermeister Georg Lüdtke folgendermaßen dar: In Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro und den Ortsbeiräten will die Gemeinde zunächst ein Entwicklungskonzept erstellen. Dieses legt beispielsweise fest, welche Bau-Merkmale jeweils ortstypisch sind, und in welchen Teilen der einzelnen Dörfer Baumaßnahmen gefördert werden. Etwa im März sollen die Bürger zu einer Veranstaltung eingeladen werden, bei der sie sich informieren und Ideen einbringen können.

Erst nach den Sommerferien beginnt die Phase, in der Privatleute Förderanträge stellen können. Sicher sei schon jetzt, so Bauamtsleiter Marcus Griesel, dass Baumaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden gefördert würden. Für Georg Lüdtke steht die Innenentwicklung der Dörfer im Mittelpunkt. Baulücken sollen gefüllt und möglicherweise auch Gebäude abgerissen werden. Orientiert an den Bau-Kriterien könne auch moderne Architektur entstehen, so Lüdtke.

Eine Million Euro

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt überreichte Bürgermeister Lüdtke jetzt die ersten Bescheide über die Bewilligung von Fördergeld. Die beiden aktuellen Bewilligungen umfassen einen Betrag von knapp 65 000 Euro. Damit wird die Erstellung des Entwicklungskonzepts bezuschusst sowie die Beauftragung eines Ingenieurbüros, das Privatleute beraten wird. Das Investitionsvolumen für beides beträgt zirka 100 000 Euro. Der förderfähige Gesamtinvestitionsrahmen beträgt laut Lüdtke eine Million Euro. Das Programm läuft bis 2023.

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt sieht in der neuen Konzeption der Dorferneuerung einen großen Vorteil. Dadurch, dass sie sich auf die ganze Gemeinde richte, hätten auch die kleinsten Ortsteile die Gelegenheit, von ihr zu profitieren.

Von Achim Meyer

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