Gelungene Feier: 180 Senioren in Nenterhausen stimmten sich gemeinsam auf Weihnachten ein

Gut besucht war der Seniorennachmittag der Gemeinde Nentershausen: Einwohner aus der Kerngemeinde und den Ortsteilen ab 70 Jahre und älter kamen zum Treff. Sie wurden unterhalten von den Chören und Gruppen der Vereine. Fotos:  Vöckel

Nentershausen. Ein besinnliches Treffen im Advent: Das war der Seniorennachmittag der Gemeinde Nentershausen in der Tannenberghalle am Samstagnachmittag. 180 ältere Mitbürger nahmen daran teil.

„Das ist bereits die 53. Veranstaltung für Bewohner ab 70 Jahre und älter“, sagte Bürgermeister Ralf Hilmes. Der Verwaltungschef begrüßte beim Auftakt neben den Senioren als Hauptpersonen auch die vielen Helfer und Mitwirkenden der Gemeinde und der Vereine. Ihnen dankte Hilmes für ihren Einsatz, ohne den der Seniorentreff in der vorweihnachtlichen Zeit nicht möglich gewesen wäre.

Ehrung für die Ältesten

Geehrt wurden die ältesten Teilnehmer des Seniorennachmittags: die 90 Jahre alte Emma Goliasch und der 94 Jahre alte Hans Raub, beide aus Nentershausen. Ihre vorgezogenen Weihnachtsgeschenke waren zwei große Präsentkörbe, prall gefüllt mit Köstlichkeiten. Gestaltet wurde das Unterhaltungsprogramm des Seniorennachmittags mit Liedern und Melodien von drei Gruppen. Die Weißenhaseler Musikanten ließen unter der Leitung von Heiner Wagenrad das Winter-Wunderland aufleben, sorgten mit dem Steigermarsch für Gänsehaut bei den Bewohnern in der ehemaligen Bergbauregion und stimmten mit einem Potpourri bekannter Weihnachtslieder auf das große Fest ein.

Der Kinderchor und die Middlys begeisterten mit dem „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, mit alten Weihnachtsliedern und dem „Gloria - in excelsis deo“ unter Leitung von Ramona Witzel die Besucher.

Ehrung für die Ältesten: (von links) Karl-Heinz Bornschier, die 90 Jahre alte Emma Goliasch, Bürgermeister Ralf Hilmes, der 94 Jahre alte Hans Raub und Ortsvorsteher Kurt Gawletta.

Hutmode aus eigener Produktion stellten Frauen vom Turnverein Germania vor. Das waren ausgefallene Kreationen aus Blumentöpfen, Konservendosen und alten Wärmehaltern, fesch garniert und verziert mit allerlei Dingen aus Haus und Garten. Das Modell Lampion war geeignet zum Heimleuchten auch spät in der Nacht. Im Vortrag von Renate Ehmer ging es um Peter, der mit dem Vater auf dem Christkindlmarkt war. Statt des Christkinds traf er dort den lieben Gott. Der gab ihm sogar die Hand, doch dass musste sein Geheimnis bleiben. Bürgermeister Hilmes erinnerte in einer Zeitreise an die Kinder- und Jugendzeit der Senioren, in der es noch keine Tiefkühlkost, die Antibabypille und Viagra gab. „Ihre Eltern hatten noch keine Geschirrspüler und Wäschetrockner. Sie mussten mit Holz und Kohle heizen und ständig nachlegen, damit es warm blieb“, sagte der Verwaltungschef. Unvorstellbar sei es auch in der heutigen Zeit, das Ehen früher ein Leben lang hielten und Eltern verheiratet sein mussten, um Kinder zu bekommen.

Der Bürgermeister dankte den Senioren für gute Gespräche, ihre Lebenserfahrungen, die sie weiter geben, und ihren Einsatz für das Gemeinwohl. Gute Wünsche zum Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel gaben zudem Pfarrerin Annette König und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Nentershausen, Karl-Heinz Bornschier, den Teilnehmern mit auf den Weg. Angesagt wurden die Chöre, Gruppen und Mitwirkenden der Adventsfeier von Michael Mangold.

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