Gelungenes Festwochenende zum Cornberger Jubiläum

Cornberg. Noch Tage nach dem Festwochenende ist man in Cornberg zufrieden und glücklich. „Es waren wirklich schöne Tage mit vielen Emotionen", sagt Ortsvorsteherin Ursula Kuhnsch.

Das viertägige Festwochenende zu 75 Jahren Siedlung und Siedlergemeinschaft Cornberg ist trotz extrem hoher Temperaturen reibungslos über die Bühne gegangen - angefangen beim Lampionumzug über den Kommers (wir berichteten) und den Tanzabend bis zum Sonntagnachmittag, als das Fest mit Kaffee, Kuchen und einer Feuerwehrübung zu Ende ging.

Große Erwartungen an die Besucherzahl habe man nicht gehabt, erzählt Kuhnsch. Aber die wichtigsten Veranstaltungen des Jubiläums waren dann auch gut besucht, selbst bei über 30 Grad im Schatten. Und natürlich kämen bei 400 Haushalten nicht alle Cornberger. Das sei in der Siedlung eben etwas anders als in den kleineren Ortschaften, in denen bei einem Festwochenende das ganze Dorf auf den Beinen ist.

„Wir haben das Herz der Cornberger getroffen“, ist sich Kuhnsch sicher, die seither mit vielen Bewohnern der Siedlung gesprochen hat. Vor allem der Heimatabend und die umfangreiche Chronik seien bei den Cornbergern sehr gut angekommen.

Ein Stück Identität

„Das Jubiläum hat dem Ort noch ein Stück mehr Identität gegeben“, sagt Kuhnsch, die die Gemeinschaft auch schon zu einem zentralen Thema in ihrer Festrede gemacht hatte.

Auch die Siedlergemeinschaft hat am Wochenende ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Bei dieser Gelegenheit hat sich der Verband Wohneigentum, der früher Siedlerbund hieß, seinen Mitgliedern vorgestellt. Da habe mancher Cornberger seinen Verband neu kennengelernt, sagt die Vorsitzende Gisela Steinbrecher. Sie selbst war beim Blick auf die vielen Broschüren teils überrascht, was da alles geboten wird. Insofern hat das Jubiläum auch in die Siedlergemeinschaft neuen Schwung gebracht.

Inzwischen sind die Reste des Festes beseitigt, die Schulturnhalle und das Umfeld sind aufgeräumt. Gerade die Cornberger Frauen hätten dabei wieder kräftig mit angepackt, berichtet Ursula Kuhnsch. Das zeige einmal mehr: „Wir haben eine andere Gemeinschaft als ein gewachsenes Dorf, aber wir haben eine“.

Rubriklistenbild: © Janz

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