Gemeinde Alheim kümmert sich um Gudestraße

Alheim. Die Alheimer wollen nicht länger warten: Die Gemeinde will die Sanierung der Landstraße zwischen Heinebach und dem Gudegrund selbst in die Hand nehmen.

Dazu hat die Gemeindevertretung nun einen ersten grundsätzlichen Antrag einstimmig verabschiedet. Demnach soll eine kostengünstige Sanierung der Gudestraße geprüft und möglichst im kommenden Jahr angegangen werden. Nachdem das Thema noch im Frühjahr ein Streitpunkt zwischen den Fraktionen war, stimmte nun auch die SPD dem CDU-Antrag zu.

Bisher wollten die Sozialdemokraten noch darauf warten, dass die Sanierung der maroden Gemeindestraße über die Gemeindeverkehrsfinanzierung des Landes bezahlt werden kann. Das käme für Alheim deutlich billiger, als die Straße aus eigener Kraft zu sanieren. Doch nach letzten Aussagen der Straßenbehörde Hessen Mobil ist damit vor 2018 auf keinen Fall zu rechnen: „Wir können nicht mehr so lange warten“, gab nun auch SPD-Fraktionschef Udo Aschenbrenner zu.

Deshalb wird nun zunächst geprüft, ob es eine günstige Alternative zur Vollsanierung gibt, die mutmaßlich 700 000 Euro kostet. „Wir sind uns einig, dass dringend was passieren muss“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dieter Schönborn, „aber wir müssen erst mal wissen, wo wir stehen.“

Die Chance einer günstigen Finanzierung könnte das Kommunale Investitionsprogramm sein. Fast eine halbe Million Euro stehen Alheim daraus zur Verfügung - allerdings nur der Landesanteil von 130 000 Euro für Straßenbauvorhaben, erinnerte Aschenbrenner. Details soll nun die nähere Prüfung zeigen, die dann zeitnah im Parlament diskutiert wird, um womöglich noch im Haushalt 2016 Geld einzustellen. (mcj)

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