Erste Baugrube ist bereits ausgehoben

19 Grundstücke sind schon weg: Gemeinde Wildeck hat Neubaugebiet in Obersuhl eingeweiht

Sie sind die Ersten: Auf dem Grundstück von Familie Heichel aus Gerstungen – von links: Mutter Louisa, Sohn Richard und Vater Hannes – ist Mitte der Woche die erste Baugrube im Obersuhler Neubaugebiet ausgehoben worden. Im Hintergrund verläuft die neue Kindergartenstraße, dahinter ist der Monte Kali zu sehen.
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Sie sind die Ersten: Auf dem Grundstück von Familie Heichel aus Gerstungen – von links: Mutter Louisa, Sohn Richard und Vater Hannes – ist Mitte der Woche die erste Baugrube im Obersuhler Neubaugebiet ausgehoben worden. Im Hintergrund verläuft die neue Kindergartenstraße, dahinter ist der Monte Kali zu sehen.

Nach ziemlich genau einem Jahr Bauzeit hat die Gemeinde Wildeck am Freitagnachmittag in Obersuhl das Neubaugebiet Uhlandstraße/Feldstraße eingeweiht.

Obersuhl - Es ist nach Auskunft von Bürgermeister Alexander Wirth (parteilos) das erste Baugebiet in Wildeck, das vollständig mit Glasfaseranschlüssen der Telekom erschlossen ist. Unterteilt ist das Gebiet in zwei Bauabschnitte. Eingeweiht worden ist nun der erste Teil, zu dem 25 Bauplätze gehören. „Davon sind bereits 19 verkauft und eines reserviert“, sagte Wirth bei einer kleinen Feierstunde, an der auch Nachbarn und einige der neuen Bauherren teilgenommen haben. Darunter auch Familie Heichel, auf deren Grundstück Mitte der Woche die erste Baugrube ausgehoben worden ist. Warum ausgerechnet Obersuhl? „Für uns hat Wildeck einfach das beste Komplettpaket geboten“, sagt Louisa Heichel, die bislang mit ihrem Mann Hannes und Sohn Richard in Gerstungen gewohnt hat. „Im Ort hatten wir fast nichts, hier haben wir alles“, sagt sie.

Alexander Wirth, Bürgermeister der Gemeinde Wildeck

Die Kosten für das Neubaugebiet (Quadratmeterpreis: 73 Euro) vermag Bürgermeister Wirth, der sich über das „überregionale Interesse am Baugebiet und die vielen Wildecker Neubürger“ freut, vorerst nur schätzen. Demnach entfallen auf die Erschließung des ersten Bauabschnitts rund zwei Millionen Euro. In der zweiten Hälfte des Areals wäre Platz für weitere 26 Grundstücke. Im Rathaus rechnet man dafür mit Kosten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro. Hinzu kommen allgemeine Kosten für das gesamte Baugebiet von gut 550 000 Euro. Das sogenannte Interessenbekundungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt ist laut Wirt h für Ende des Jahres geplant.

Die neue Kinderkrippe, die direkt ans Neubaugebiet angrenzt und namensgebend für die neue Straße (Kindergartenstraße) ist, soll ebenfalls Ende Dezember fertig werden. Die Krippe bietet dann Platz für 36 Kinder in drei Gruppen.

Von Sebastian Schaffner

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