Gemeindevertreter genehmigen Mehrkosten

Generationenplatz in Rotensee: 25 000 Euro für den Endspurt

So gut wie fertig: Der Generationenplatz im Haunecker Ortsteil Rotensee. Den ungeplanten Mehrkosten in Höhe von 25 000 Euro stimmten die Gemeindevertreter jetzt zu.
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So gut wie fertig: Der Generationenplatz im Haunecker Ortsteil Rotensee. Den ungeplanten Mehrkosten in Höhe von 25 000 Euro stimmten die Gemeindevertreter jetzt zu.

Der Generationenplatz in Hauneck-Rotensee ist fast fertiggestellt. Auf den letzten Metern musste nun aber noch mal Geld nachgeschossen werden.

Unterhaun/Rotensee – Auf dem ehemaligen Festplatz im Haunecker Ortsteil Rotensee hat sich sichtbar etwas getan: Die Spiel- und Sportgeräte für Jung und Alt stehen, und so mancher würde sicher am liebsten schon anfangen mit dem Schaukeln, Klettern oder Boule spielen.

Auch Bürgermeister Harald Preßmann findet den Platz „gut gelungen“, wie er am Donnerstag in der Gemeindevertretersitzung sagte. Denn auf der Tagesordnung stand die Beratung und Beschlussfassung über eine überplanmäßige, also bisher nicht im Haushaltsplan enthaltene eingeplante Ausgabe für den Mehrgenerationenspielplatz in Höhe von immerhin 25 000 Euro.

Für Wilhelm Glebe von der SPD-Fraktion durchaus „eine Hausnummer“, zumal das Geld an anderer Stelle nicht so locker sitze, wie er meinte. Parteikollege Carsten Manns hingegen betonte: „Die Maßnahme ist sinnvoll und muss abgeschlossen werden.“ Mit Blick auf die ursprüngliche Kostenschätzung für das Projekt und die vielen ehrenamtlichen Stunden, die investiert wurden, seien die jetzigen Mehrkosten „sehr vertretbar“. Dem schloss sich der FWG-Fraktionsvorsitzende Klaus Fetten an, und letztlich stimmten alle anwesenden Gemeindevertreter ohne größere Diskussion dafür, auch Wilhelm Glebe.

Das Geld wird laut Bürgermeister vor allem für ausstehende Materialkosten benötigt. Wahrscheinlich reichten auch 20 000 Euro, so der Rathauschef, aber man habe auf Nummer sicher gehen wollen. Kompensieren könne man die Mehrkosten mit nicht realisierten Aufwendungen an anderer Stelle.

Die Idee zu der Begegnungsstätte für Kinder und Erwachsene beziehungsweise Senioren war bereits 2015 aufgekommen, woraufhin gemeinsam ein Plan ausgearbeitet und im April 2018 schließlich ein Förderverein gegründet wurde. Zwischenzeitlich war das Vorhaben ins Stocken geraten, weil die Preise arg gestiegen waren und die Spielgeräte deshalb noch einmal neu ausgeschrieben wurden (wir berichteten). Finanziert wird das Projekt unter anderem auch mit Fördergeld. 70 000 Euro gab es aus dem Leader-Fördertopf. 4500 Euro aus dem Förderprogramm „Starkes Dorf – wir machen mit“ des Landes wurden für die Sanierung der sanitären Anlagen genutzt.

Denn mit dem Generationenplatz als Begegnungsstätte soll nicht nur ein neuer attraktiver Mittelpunkt für die Bürger geschaffen werden, er soll auch vorbeikommenden Radfahrern und Wanderern zur Verfügung stehen.

Freigegeben werden soll der Platz, auf dem aktuell noch wenige Restarbeiten erledigt werden, sobald er von einem Sicherheitsingenieur abgenommen wurde. Bürgermeister Harald Preßmann wünscht sich eine offizielle Einweihung im Frühling, wenn auch die Coronaproblematik dies hoffentlich wieder zulasse. (nm)

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