20 neue Arbeitsplätze

Nentershausen: AE Group rüstet Werk für sechs Millionen Euro auf

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Nentershausen. Vier Gießmaschinen und eine neue Bearbeitungsstraße - die AE Group rüstet ihren Standort in Nentershausen kräftig auf, um neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Sechs Millionen Euro gibt der Automobilzulieferer dafür bis Ende 2016 aus. Zusätzlich soll die Zahl der Mitarbeiter in Nentershausen von derzeit 163 um 20 Mitarbeiter steigen, sagt Vorstand Klaus Eichler. Die AE Group produziert Aluminiumgußteile für Motoren, Getriebe und andere Fahrzeugteile.

Die vier Gießmaschinen ersetzen alte Exemplare mit geringerer Schließkraft und erweitern damit die Kapazität der Gießerei. Die erste ist bereits im Betrieb, eine weitere folgt im Oktober.

Ganz neu ist, dass im Werk gegossene Teile weiter bearbeitet werden können. Für aufwändigere Arbeitsschritte wie Fräsen oder Bohren mussten sie bislang nach Gerstungen oder Polen transportiert werden. Teilweise übernahmen auch andere Unternehmen die weitere Verarbeitung.

„Das wird eine wesentliche Weiterentwicklung für den Standort“, sagt Eichler. Wenn Gießerei und Weiterverarbeitung an einem Standort verbunden sind, komme das der Qualität zugute und spare Kosten. Probleme könnten auf kurzem Weg gelöst werden.

Eichler ist zuversichtlich, damit neue Aufträge für Nentershausen gewinnen zu können. „Für unsere Leute bedeutet das nach nicht so einfachen Zeiten, dass man die Stabilität sieht und wir uns weiterentwickeln.“ Die AE Group ist vor rund fünf Jahren durch eine Insolvenz gegangen.

Die Investitionen sind Teil eines größeren Programms von 80 Millionen Euro, mit dem sich die Gruppe modernisiert. 60 Millionen fließen in den Standort Gerstungen, wo die neu gebaute Fertigungshalle derzeit mit Maschinen bestückt wird. Nentershausen bekommt mit sechs Millionen Euro in zwei Jahren mehr ab als ursprünglich geplant.

Neue Gießmaschine bei der AE Group

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