Ja vom Zentralausschuss der Regionalversammlung Nordhessen

Grünes Licht für neues ACO-Werk in Friedewald

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ACO-Passavant möchte ein neues Werk in Friedewald bauen: Auf der 22 Hektar großen Fläche zwischen Erdwall, Autobahnzubringer und Autobahn.

Die Ansiedlung des Haustechnik-Unternehmens ACO-Passavant in Friedewald hat eine entscheidende Hürde genommen. Der Zentralausschuss der Regionalversammlung Nordhessen stimmt zu.

Das Votum über die von der Gemeinde Friedewald beantragten Abweichung vom Regionalplan Nordhessen fiel am Montag einstimmig aus.

Als Auflage muss die Gemeinde unter anderem bei der nachfolgenden Bauleitplanung sicherstellen, dass sich auf der rund 14 Hektar großen Erweiterungsfläche keine aus regionalplanerischer oder städtebaulicher Sicht unerwünschten Verkaufsstätten ansiedeln können. 

ACO-Passavant möchte auf dem insgesamt 22 Hektar großen Areal westlich des Autobahnzubringers ab 2021 mit langfristiger Erweiterungsperspektive Büro- und Produktionsgebäude sowie Logistikhallen errichten. Der innerhalb der ACO-Gruppe eigenständige Marktführer für Entwässerungstechnik von Straßen, Plätzen und Gebäuden hat aktuell rund 450 Mitarbeiter und unterhält am Stammsitz in Philippsthal eine Edelstahl-Fertigung sowie im 2004 hinzugekommenen Werk in Stadtlengsfeld (Wartburgkreis) eine Kunststoff-Fertigung. Das Philippsthaler Werk steht laut dem Unternehmen trotz der Neubaupläne nicht zur Disposition, der Mietvertrag für das Werk in Stadtlengsfeld läuft vorerst bis 2029. (jce)

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