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Haldenerweiterung: K+S darf weiter roden

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Von: Mario Reymond

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Das Bild zeigt Rodungsarbeiten für die Erweiterung der K+S-Abraumhalde Hattorf im Waldgebiet Stöckig.
Baum fällt: Die Rodung für die Erweiterung der K+S-Abraumhalde Hattorf im Waldgebiet Stöckig darf weitergehen. © Jan-Christoph Eisenberg

Der BUND-Hessen und K+S haben sich im Rechtsstreit um den vorzeitigen Beginn der Haldenerweiterung außergerichtlich geeinigt. K+S darf weiter roden.

Hohenroda/Philippsthal – Der BUND-Landesverband Hessen und der Kasseler Düngemittelhersteller K+S haben sich gestern im Rechtsstreit um den vorzeitigen Beginn der Haldenerweiterung am Standort Hattorf (Werk Werra) außergerichtlich geeinigt. Das teilt K+S in einer Presseerklärung mit.

Das Unternehmen hat daher die zunächst freiwillig unterbrochenen Vorbereitungen zur Haldenerweiterung (wir berichteten) mittlerweile wieder aufgenommen.

Die Einigung zwischen K+S und dem Umweltverband ist jetzt während eines Erörterungstermins beim Verwaltungsgerichtshof Kassel (VGH) zustande gekommen. Der BUND hatte vor dem VGH Klage und Eilantrag gegen einen vorzeitigen Beginn der Haldenerweiterung eingereicht.

K+S hat sich in diesem Zuge verpflichtet, Rodungsarbeiten auf Teilflächen nicht mehr in diesem Winter auszuführen. Außerdem beantragt das Unternehmen durch eine Konkretisierung des Rahmenbetriebsplans, den Baumbestand im Infrastruktur- und Randstreifen der Fläche nur in einem unbedingt erforderlichen Maß zu roden. Des Weiteren bleibt ein Biotop im Randstreifen bis zu einer Planfeststellung erhalten, und die sogenannte Stubbenrodung wird frühestens ab dem 15. April vorgenommen.

Daraufhin wurde der Rechtsstreit im Eil- und Klageverfahren für erledigt erklärt.  (red/rey)

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