Drei Stunden Betriebsstopp in Friedewald

Handgranate bei Hermes gefunden - Paketinhalt entpuppt sich als Attrappe

Hermes-Paketzentrum in Friedewald
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Im Hermes-Paketzentrum in Friedewald wurde am Donnerstagvormittag der Betrieb für drei Stunden gestoppt. Für die Unterbrechung hatte der Fund einer Handgranate gesorgt. Die stellte sich später als täuschend echtes Imitat heraus.

Friedewald. Im Hermes Paketzentrum in Friedewald hat am Donnerstag gegen 10 Uhr ein nicht zustellbares Paket für Aufregung gesorgt. In der beschädigten Rücksendung entdeckte ein Mitarbeiter eine Handgranate.

Sofort wurde die Polizei alarmiert, die das Paket in Augenschein nahm und den Bereich um das Paket weiträumig absperrte. „Im Umkreis von 100 Metern durfte sich niemand mehr in der Halle aufhalten“, teilte Polizeipressesprecher Manfred Knoch auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Digitalfotos ans LKA

Es wurden Digitalfotos von der Granate gemacht und per Computer schnell an die Sprengstoffermittler des Landeskriminalamtes (LKA) nach Wiesbaden übermittelt. Weil die Fachleute des LKA anhand der Bilddaten jedoch nicht feststellen konnten, ob es sich tatsächlich um eine scharfe Granate handelt, wurden sofort Sprengstoffexperten nach Friedewald geschickt. Vor Ort stellte sich dann recht schnell heraus, dass die Granate ein täuschend echtes Imitat ist.

Bei Hermes musste wegen des Granatenfunds der Betrieb für etwa drei Stunden unterbrochen werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und überprüft nun die Absenderadresse, die auf dem Päckchen eingetragen war.

Von Mario Reymond

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