Schloss-Apotheke

Harmonische Wirkung

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Kompetenz, Freundlichkeit und eine hohe Beratungsqualität zeichnen das Team der Schlossapotheke aus: Nadine Wollenweber (von links), Bärbel Böffel, Christel Schmidt, Dr. Sabine Bergmann, Stefanie Klug und Sabine Möller.

Nachdem in der Vergangenheit der Wärmeverlust in der kalten Jahreszeit unerträglich wurde, hat sich Frau Sabine Möller zu einer energetischen Sanierung der Außenhaut ihrer Apotheke entschlossen.

Zunächst war nur der Einbau neuer Iso-Fenster vorgesehen. Im Zuge der Planung – unter der sehr guten Leitung des Rotenburger Architekten Thomas Rabe – zeigte sich rasch, dass eine komplette Sanierung des Mauerwerks aus den 1960er Jahren fällig war. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und der Stadt Rotenburg entschloss man sich dazu, die ursprüngliche historische Gliederung der Fassade aus dem 19. Jahrhundert wiederherzustellen. Dafür beteiligte sich das Landesamt für Denkmalschutz mit einem Förderbeitrag an den Baukosten.

Kurze Bauzeit

Durch die gute Zusammenarbeit mit den am Bau beteiligten heimischen Handwerksfirmen, wurde die Fassade in nur dreimonatiger Bauzeit fertiggestellt.

Durch die Wiederherstellung der historischen Gliederung rückte der Eingang wieder in die Mitte des Hauses. Kunden können nun die Schloss-Apotheke komfortabel durch eine automatische Schiebetür betreten, die auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen kein Hindernis mehr darstellt.

Weniger Heizkosten

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Während der Bauzeit war die Apotheke nicht geschlossen, die Kunden nahmen die leichten Behinderungen und den Lärm aber gern in Kauf und hatten großes Verständnis für die notwendige Sanierung. Heute fühlen sich Kunden und Mitarbeiter sehr wohl in den Räumen und bringen dies auch zum Ausdruck. Zudem werden Heizkosten in erheblichem Umfang eingespart.

„Ich bin trotz viel Aufwand und mancher Überraschung beim Bau sehr zufrieden mit dem Ergebnis und möchte mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken. Es hat sich gelohnt“, so Sabine Möller abschließend.

Bleibt zu wünschen, dass aufgrund des erheblichen gewerblichen Leerstands im Steinweg Frau Möllers Beispiel Schule macht und sich der eine oder andere ein Beispiel an der Sanierung nimmt, damit der Steinweg wieder das wird, was er sein sollte – eine lebendige Einkaufsstraße. (ysc)

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