Zeichen gelebter Freundschaft

AWO-Seniorenzentrum Heringen kooperiert mit Gemeindezentrum in polnischer Partnerstadt

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Zusammenarbeit besiegelt: (von links) Einrichtungsleiterin Susann Kunzemann, Roman Arendt (Ortschaftsbürgermeister Heringen/Helme), Bürgermeister Daniel Iliev, Wojciech Slodkiewicz (Geschäftsführer Sozialzentrum Odolanów), Marian Janicki ( Bürgermeister Odolanów) und Michael Schmidt (Geschäftsführer AWO Nordehessen) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Das AWO-Seniorenwohn- und Pflegezentrum Heringen und das Gemeinde- und Stadthilfezentrum im polnischen Odolanów wollen zukünftig zusammenarbeiten.

Das AWO-Seniorenwohn- und Pflegezentrum Heringen und das Gemeinde- und Stadthilfezentrum im polnischen Odolanów wollen zukünftig in der Altenpflege sowie der therapeutischen Arbeit mit behinderten Menschen zusammenarbeiten.

Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten am Freitag im Heringer AWO-Seniorenzentrum Heimleiterin Susann Kunzemann sowie Wojciech Slodkiewicz, Leiter des städtischen Hilfezentrums „Wiara – Nadzieja – Milosc“ (Glaube-Hoffnung-Liebe) in Odolanów.

Zuvor hatten sich Bürgermeister Daniel Iliev sowie seine Amtskollegen aus den Heringer Partnerstädten Marian Janicki (Odolanów) und Roman Arendt (Heringen/Helme) in kurzen Ansprachen zu einem Europa ohne Grenzen bekannt und einseitigen nationalistischen Strömungen aus dem rechtspopulistischen Lager eine deutliche Absage erteilt.

Michael Schmidt, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen brachte in seinem Grußwort gegenüber der polnischen Delegation zum Ausdruck, dass „uns eine lange, dramatische Geschichte verbindet, zu der auch die inzwischen 30-jährige Freundschaft im europäischen Haus gehört“ Mit dem Kooperationsvertrag streben beide Einrichtungen neben dem rein fachlichen Erfahrungsaustausch in der pflegerischen und therapeutischen Arbeit unter anderem auch die Organisation gemeinsamer therapeutischer und kunsttherapeutischer Bildungsprojekte sowie gegenseitige Besuche von Abordnungen der Heimbewohner als Zeichen der gelebten Freundschaft an. tl

Quelle: Hersfelder Zeitung

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