Wie ein "Lottogewinn" für die Werrastadt

Bund fördert Sanierung von Sportplatz in Heringen mit über zwei Millionen Euro

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Freude in Heringen: Bürgermeister Daniel Iliev mit Staatsminister Michael Roth.

Für Heringen ist es fast wie ein Lottogewinn: Die Werra-Stadt erhält über zwei Millionen Euro vom Bund für die Sanierung des Sportplatzes am Werraufer. 

Heringen/Berlin – Der Bund fördert die Erneuerung und Sanierung des Heringer Sportplatzes sowie der Außenanlagen am Werraufer bis 2023 mit insgesamt 2,025 Millionen Euro. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestagses am Mittwoch beschlossen. 

Die gute Nachricht überbrachte der SPD-Bundestagsabgeordnete, Europa-Staatsminister Michael Roth, dem Heringer Bürgermeister Daniel Iliev. Das Geld stammt aus einem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen und soll helfen, den bestehenden Sanierungsstau bei vielen kommunalen Einrichtungen aufzulösen, teilt Roth mit. 

Angesichts der angespannten Haushaltslage hätte Heringen den Sportplatz ohne Bundeshilfe nicht sanieren können. Roth hatte sich deshalb in Berlin persönlich für Heringen eingesetzt. 

„Ich freue mich sehr, dass der Heringer Antrag in Berlin überzeugen konnte. Die Stadt befindet sich seit einigen Jahren in einer sehr schwierigen Haushaltslage und hätte das Projekt ohne den Bundeszuschuss nicht umsetzen können. Nun werden 90 Prozent der Projektkosten aus dem Bundeshaushalt übernommen, den Restbetrag von 225.000 Euro steuert die Stadt selbst bei. Das zeigt: Der Bund lässt die finanzschwachen Kommunen im ländlichen Raum nicht im Stich“, freute sich Roth über die Förderzusage für seine Heimatstadt. 

Der Europa-Staatsminister hatte in den vergangenen Wochen in zahlreichen Gesprächen mit Vertretern des Haushaltsausschusses sowie des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat für das Projekt geworben.

Bürgermeister freut sich

Auch Heringens Bürgermeister Daniel Iliev reagierte mit großer Freude auf die Nachricht aus Berlin: „Diese Förderung ist für unsere Kleinstadt ein Lottogewinn. Anders lässt es sich nicht ausdrücken, schließlich waren unsere Chancen verschwindend gering. Mit den Fördermitteln vom Bund haben wir nun die Möglichkeit, den Sportplatz und den angrenzenden Festplatz zu einem attraktiven Ort der Bewegung und Begegnung weiterzuentwickeln. Nach der Sanierung der Sportanlagen sowie der Umkleide- und Sanitärbereiche soll ein attraktiver Anlaufpunkt für Jung und Alt entstehen, der Vereinen und Schulen offensteht. Mein Dank geht an Michael Roth, der unseren Antrag in Berlin mit großem Einsatz unterstützt hat.“

Konkret geplant sind die Erneuerung der Flutlichtanlage und der Kunststofflaufbahn, der Bau eines Kunstrasenplatzes sowie die Sanierung der Tribünen und der Umkleide- und Sanitäranlagen. 

Ebenfalls vorgesehen sind die Neugestaltung des Uferbereichs, ein Jugendspielplatz mit Basketballfeld und Mini-Soccer-Feld sowie eine Skater-Anlage.

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