Mann aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg spricht von Erinnerungslücken

Freundin liegt seit Würgeattacke im Wachkoma: Angeklagter bestreitet Tötungsvorsatz

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Muss sich wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten: Der 23-Jährige aus Heringen, der seine Freundin gewürgt haben soll.

Fulda. Im Prozess vor dem Fuldaer Schwurgericht gegen den so genannten Würger von Heringen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) bestreitet der Angeklagte einen Tötungsvorsatz.

Er macht zum unmittelbaren Tatgeschehen eine Erinnerungslücke geltend.

Der 23-Jährige soll am 18. Juni vergangenen Jahres bei einem Spaziergang in den Werrawiesen seine Freundin nach einem Streit attackiert und derart heftig gewürgt haben, dass die junge Frau das Bewusstsein verlor und bis heute im Wachkoma liegt. 

In einer Stellungnahme, die sein Verteidiger Michael Euler verlas, schilderte der Angeklagte die Ereignisse bis kurz vor der Tat. Dann aber habe es einen „Knall“ in seinem Kopf gegeben. Danach habe seine Freundin bewusstlos vor ihm gelegen und sei auch nach Mund-zu-Mund-Beatmung nicht wieder erwacht. Seit dem Vorfall leide er zudem unter Kopfschmerzen, Lichtblitzen und Doppelbildern. 

In seinen Ausführungen berichtete der 23-Jährige von langjährigem Drogenkonsum, mit dem er aber kurz vor der Tat abgeschlossen habe. Seine Freundin habe jedoch weiter Drogen genommen. Staatsanwalt Andreas Hellmich wirft ihm versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Zeitung.

Prozess um versuchten Totschlag: Angeklagter will sich äußern

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