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Heringen feiert 50 Jahre Gebietsreform – Logo vorgestellt

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Von: Jan-Christoph Eisenberg

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Die Silhouette des Stadtgebiets steht im Zentrum: Bürgermeister Daniel Iliev, Simone Mohr und Büroleiter Michael Ernst (von links) präsentieren das Jubiläumslogo zu 50 Jahren Gebietsreform.
Die Silhouette des Stadtgebiets steht im Zentrum: Bürgermeister Daniel Iliev, Simone Mohr und Büroleiter Michael Ernst (von links) präsentieren das Jubiläumslogo zu 50 Jahren Gebietsreform, durch die Heringen in seiner heutigen Form mit insgesamt acht Stadtteilen entstanden ist. © Jan-Christoph Eisenberg

Seit 50 Jahren existiert das Stadtgebiet von Heringen in seinen heutigen Grenzen – wobei „Stadt“ für die Anfangszeit genau genommen nicht zutrifft. Auf jeden Fall soll das gefeiert werden.

Heringen - Denn während sich Wölfershausen bereits 1968 angeschlossen hatte, wurden im Zuge der hessischen Gebietsreform zwischen 31. Dezember 1970 und 1. August 1972 auch Lengers, Bengendorf, Leimbach, Herfa, Kleinensee und Widdershausen in die damalige Gemeinde Heringen eingegliedert. Erst knapp fünf Jahre später, am 8. März 1977, erhielt diese dann das Stadtrecht.

Die Gebietsreform vor einem halben Jahrhundert als die Geburtsstunde von Heringen in seiner heutigen Form soll in diesem Jahr von Juni bis Dezember mit einer Veranstaltungsreihe gefeiert werden. Das dazugehörige Jubiläumslogo und -motto haben Vertreter der Stadt am Mittwoch im Werra-Kalibergbau-Museum vorgestellt. Das Signet besteht aus dem Schriftzug „50 Jahre Heringen“ vor der Silhouette des Stadtgebiets und der Unterzeile „Gemeinsam Ge-Wachsen“. Idee und Entwurf stammen von Simone Mohr, Mitarbeiterin des städtischen Fachbereichs Wirtschaft, Entwicklung und Kultur. Für den grafischen Feinschliff sorgte Lutz Haberkost von der gleichnamigen Werbeagentur. Die Schreibweise „Ge-Wachsen“ mit Bindestrich sei bewusst gewählt worden, betonten die Logo-Entwicklerin, Bürgermeister Daniel Iliev und Büroleiter Michael Ernst beim Pressetermin. Denn das Jubiläumsmotto stehe einerseits für das Zusammenwachsen der vor 50 Jahren teils freiwillig, teils Kraft Landesgesetz fusionierten Orte. Der Slogan symbolisiere aber auch ein künftiges gemeinsames Wachsen.

Das neue Logo ziert auch Veranstaltungskalender mit bereits feststehenden Eckpunkten fürs Jubiläumsjahr, in den auch teils etablierte Angebote wie die Sonnenuntergangsführungen auf dem Monte Kali, After-Work-Markt, Musik auf dem Anger, Kinderfest und Weihnachtsmarkt aufgenommen wurden. Den Höhepunkt soll ein fünftägiges Stadtfest vom 15. bis zum 19. September bilden.

„Schon im vergangenen Jahr stand für uns fest, dass das Gebietsreform-Jubiläum gefeiert werden soll“, erklärte Michael Ernst. Das solle das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter stärken und mit Blick auf die durch Corona gebeutelten Geschäftsleute die Stadt beleben, ergänzte Bürgermeister Daniel Iliev, der ankündigte: „Im Sommer wird an fast jedem Wochenende etwas los sein“. Wichtig sei für ihn dabei, neben der Kernstadt, auch die Ortsvorsteher der Stadtteile in die Jubiläumsplanungen einzubinden. heringen.de (Jan-Christoph Eisenberg)

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