1. Startseite
  2. Lokales
  3. Rotenburg / Bebra
  4. Heringen

Heringer Sportplatz wird für 2,5 Millionen Euro saniert

Erstellt:

Von: Laura Hellwig

Kommentare

Die Tribüne auf dem Heringer Sportplatz ist marode und muss abgerissen werden.
Auf dem Heringer Sportplatz liegt einiges im Argen: Als eine der ersten Baumaßnahmen soll die Tribüne abgerissen und erneuert werden. © Laura Hellwig

Ab nächster Woche ist Schluss mit Fußballspielen, Leichtathletik und Co. – der Heringer Sportplatz wird voraussichtlich für fünf Monate saniert und deshalb gesperrt.

Heringen – Die Heringer Schulen, die SG Heringen, die JSG Werratal und der TV 03 Heringen müssen sich andere Spielstätten für ihren Betrieb suchen, haben aber bereits Ausweichmöglichkeiten gefunden, berichtet Bürgermeister Daniel Iliev, der als Fußballer selbst von der Sperrung des Platzes betroffen ist.

Zu einer Bauanlaufbesprechung haben sich gestern Vertreter der am Bau beteiligten Parteien getroffen: die Stadt Heringen, das Planungsbüro Ahner Landschaftsarchitektur und die ausführende Firma Schmitt Sportstättenbau. Dabei gab es vor allem Organisatorisches zu besprechen. Wo können die Büro- und Schlafcontainer der Baufirma abgestellt, wo Materialien gelagert werden? Wie soll die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Stadt, Architekturbüro und Baufirma ablaufen? Welche notwendigen Vorbereitungen gilt es vor Baubeginn noch zu treffen?

Offizieller Baubeginn soll laut Bauleiter Birkan Akkilic am 16. Mai sein, die Zuschauertribüne wolle man aber bereits im Vorfeld abreißen, weshalb der Sportplatz voraussichtlich ab nächster Woche gesperrt werde. Auf dem Gelände liegt einiges im Argen, deshalb sei das Projekt für die Stadt wichtig, betont Bürgermeister Iliev. Neben dem Neubau der Tribüne wird an der Entwässerung am Fußballplatz A gearbeitet, die Laufbahn erneuert und aus dem Rasenplatz B wird ein Kunstrasenplatz. Hierfür wurde als Subunternehmer die Firma Polytan verpflichtet, die aktuell den neuen Kunstrasenplatz am Hersfelder Stadion an der Oberau baut.

Einen konkreten Bauzeiten- und Zahlungsplan erarbeitet die Firma Schmitt aus Langgöns in den kommenden Tagen. Nach den baulichen Arbeiten, die laut Schmitt-Geschäftsführer Jürgen Preuß etwa fünf Monate andauern sollen, schließen sich noch wenige abschließende Arbeiten an, etwa die Bepflanzung der Außenanlagen. Nach einer Teilabnahme der Baustelle könne der Sportbetrieb aber vor der endgültigen Fertigstellung wieder aufgenommen werden, so die Verantwortlichen der Baufirma.

Weil man möglichen Lieferengpässen und Verzögerungen auf der Baustelle vorbeugen wollte, habe seine Firma bereits nach der Auftragserteilung Materialien bestellt. Da Lieferengpässe die Baubranche bereits seit längerer Zeit belasten, habe die Firma ohnehin frühzeitig „das Lager aufgefüllt“, so Preuß.

Die Kosten für das Bauprojekt betragen 2,52 Millionen Euro, wovon 90 Prozent durch den Bund gefördert werden. Den Rest zahlt die Stadt Heringen. (Laura Hellwig)

Auch interessant

Kommentare