Arbeiten bislang im Zeit- und Kostenrahmen

Richtfest für die Erweiterung der Feuerwache in Heringen

Mehr Platz für Brandschützer: Dem Richtspruch von Zimmerermeister Lothar Gebauer (oben links) wohnte Vertreter von Stadt, beteiligten Firmen und Feuerwehr bei.
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Mehr Platz für Brandschützer: Dem Richtspruch von Zimmerermeister Lothar Gebauer (oben links) wohnte Vertreter von Stadt, beteiligten Firmen und Feuerwehr bei.

In Heringen ist am Freitag Richtfest für die Erweiterung der Feuerwache gefeiert worden. Angebaut werden neue Fahrzeugstellplätze, und verschiedene Funktions- und Lagerräume.

Heringen – Ganz auf ein Richtfest für die Erweiterung der Feuerwache der Heringer Kernstadtwehr verzichten wollten Stadt und Einsatzkräfte trotz Corona-Pandemie nicht. Schließlich ist mit dem traditionellen Richtspruch neben dem Dank an Architekt und Bauherr auch eine Segensbitte für das Haus und seine Bewohner – oder in diesem Fall Nutzer – verbunden.

Deshalb verfolgten die Vertreter von Stadt, Architekturbüro, beteiligten Baufirmen sowie Feuerwehr-Angehörige am Freitag mit Masken und Abstand die Zeremonie, an deren Ende der Heringer Zimmerermeister Lothar Gebauer, assistiert von Wehrführer Hendrik Ruch, vom Gerüst aus ein Glas zu Boden schmetterte.

Seit dem vergangenen Herbst ist auf dem Gelände des aus dem 1980er Jahren stammenden Feuerwehrstützpunkts in der Werraaue der Rohbau für drei neue Fahrzeugstellplätze, Jugendfeuerwehrraum Funktions- und Lagerräume, Funkzentrale und Atemschutzgerätewerkstatt mit insgesamt 513 Quadratmetern in die Höhe gewachsen.

Die Bauarbeiten, an denen zahlreiche Firmen aus der Region beteiligt sind, liegen laut Bürgermeister Daniel Iliev bislang sowohl im Zeitplan als auch im Kostenrahmen von 1,8 Millionen Euro. Das Land Hessen unterstützt das Projekt mit 220 000 Euro. Architekt Helmut Kohlhepp vom Büro Kirschner und Partner geht von einer Fertigstellung im kommenden Herbst aus. Notwendig wurde die Erweiterung durch höhere gesetzliche Auflagen sowie den gestiegenen Platzbedarf für größere Einsatzfahrzeuge. (Jan-Christoph Eisenberg)

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