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Hochzeiten: Normalniveau wieder erreicht – Schnapszahl-Datum ist beliebt

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Von: Carolin Eberth

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Matthias Heyer ist Standesbeamter in Bad Hersfeld.
Matthias Heyer ist Standesbeamter in Bad Hersfeld. © Natascha Terjung

Es heiraten wieder mehr Menschen im Landkreis. Nach den Beschränkungen der Pandemie geben sich deutlich mehr Menschen das Ja-Wort.

Hersfeld-Rotenburg – Von einem richtigen Hochzeitsboom nach der Coronapandemie kann im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zwar nicht gesprochen werden, einen Anstieg der Trauungen haben 2022 aber fast alle Standesämter im Landkreis verzeichnet.

In der Kreisstadt Bad Hersfeld haben sich dieses Jahr 135 Paare das Ja-Wort gegeben, teilt Standesbeamter Matthias Heyer mit. 2021 waren es 121. Die Zahl ist also um 11,57 Prozent gestiegen. Noch stärker angestiegen ist die Zahl in Rotenburg. Hier fanden 69 Hochzeiten statt, 2021 waren es 51 (+ 35,29 Prozent). In Bebra wurden 54 Paare getraut (2021: 41; +31,71 Prozent) und in Neuenstein 41 Paare (2021: 31; +32,26 Prozent). Lediglich nicht verändert habe sich die Anzahl (23) in Heringen, wie Standesbeamter Matthias Hujo mitteilt. Damit liegt die Hochzeitsrate im Landkreis wieder ungefähr in dem Bereich, wie sie vor der Pandemie war. „Von einem Boom kann jedoch nicht die Rede sein“, meint Stefan Löffler vom Standesamt Bebra.

Der Sommer bleibt die beliebte Zeit der Hochzeitspaare im Kreis

Besonders die Sommermonate waren zum Heiraten begehrt. In Bad Hersfeld und Bebra wurden im Juni die meisten Ehen geschlossen, die Heringer heirateten am häufigsten im Mai und die Rotenburger bevorzugten den Monat August. Lediglich aus der Reihe fällt Neuenstein: Wie Standesbeamtin Diana Bertram mitteilt, hätten sich hier die meisten Trauungen im Dezember ereignet. Allein am 10. Dezember hätten drei Paare in Neuenstein den Bund fürs Leben geschlossen.

Beliebt zum Heiraten waren auch die Schnapszahl-Daten im Februar. Von einem richtigen Ansturm auf die Standesämter im Kreis konnte jedoch nicht gesprochen werden. „2022 gab es in Bebra am 22.2.22 die meisten Eheschließungen. An diesem Tag heirateten drei Paare“, so Stefan Löffler. Auch in Rotenburg fanden am 22.2.22 die meisten Hochzeiten (7) statt.

Auffällig ist jedoch, dass der 22.2.22 deutlich beliebter war als der 2.2.22. „Erstaunlicherweise hatten wir am 2. Februar nur eine einzige Trauung, da hatten wir mehr erwartet“, sagt Birgit Utermöhlen vom Rotenburger Standesamt. (Carolin Eberth)

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