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Neuer Corona-Impfstoff ab sofort auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg verfügbar

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Von: Daniel Göbel

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Bald verfügbar: Der angepasste Omikron-Impfstoff wird ab Donnerstag in Kassel verabreicht.
Der angepasste Omikron-Impfstoff wird nun auch in Hersfeld-Rotenburg verabreicht. © Sven Hoppe/dpa

Der neue Corona-Impfstoff gegen die Omikron-Variante BA.1 ist nun auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg angekommen.

Hersfeld-Rotenburg – Wie Kreissprecherin Jasmin Krenz berichtet, sei die erste Lieferung in dieser Woche eingetroffen.

Ab sofort könnten sich alle Personen ab 60 Jahren beim Impfteam des Landkreises mit dem neuen Impfstoff boostern lassen. Die letzte Impfung sollte dabei mindestens drei Monate zurückliegen. Im Rahmen des Tags der offenen Tür im Landratsamt in Bad Hersfeld ist am morgigen Sonntag von 11 bis 16 Uhr ein Sonderimpftag geplant, wie die Leiterin des Gesundheitsamts, Adelheid Merle, berichtet. „Die Impfung ist und bleibt das wirkungsvollste Mittel gegen die Corona-Pandemie. Mein Rat daher: Lassen Sie sich impfen“, appelliert Merle. Mitbringen sollten Impfwillige die Krankenkassenkarte, den Personalausweis und einen Impfpass.

Auch in den Arztpraxen im Landkreis können sich Impfwillige ab sofort mit dem neuen Wirkstoff boostern lassen. „Wir beginnen ab kommender Woche damit, den neuen Wirkstoff regulär zu verimpfen. Das gilt allerdings nur für Auffrischungsimpfungen für Personen ab 60 Jahren, wie es die Ständige Impfkommission (Stiko) seit dieser Woche empfiehlt“, erklärt der Bad Hersfelder Allgemeinmediziner Dr. Sebastian Auel. Nachfragen von Patienten gebe es bislang nur vereinzelt, daher rechnet Auel nicht mit einem größeren Andrang.

Auch in der Praxis von Dr. Frank Klein in Schenklengsfeld wird der neue Impfstoff BA 4. und 5. ab Anfang Oktober eingesetzt, das Präparat sei bereits bestellt, erklärt der Hausarzt. Auch er berichtet von bislang wenigen Anfragen von Patienten. Zunächst hatte Klein die Empfehlungen der Stiko abgewartet, ehe er seinen Patienten den Impfstoff anbietet. Weil es das gleiche Klientel betreffe, Menschen ab 60 Jahren, biete er seinen Patienten die Auffrischungsimpfung auch in Kombination mit der regulären Grippe-Impfung an.

Wie Auel erklärt, orientiert sich die Auffrischimpfung an dem Corona-Wirkstoff. Es sei eine Kombination aus der ersten Variante mit einem Zusatz gegen die Omikron-BA.1-Variante. Zwar gebe es zu Omikron bislang wenige wissenschaftliche Daten, dennoch hält der Schenklengsfelder Allgemeinmediziner den Impfstoff für sicher, schließlich habe die BA.1-Variante auch das übliche Zulassungsverfahren durchlaufen. (Daniel Göbel)

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