62 Einsätze im Jahr 2019

Freiwillige Feuerwehr Niederaula leistete mehr als 2500 Personalstunden

+
Geehrte und beförderte Brandschützen: (von links) Vereinsvorsitzender Stefan Wolfert, Schriftführer Jörg Keileweit, Gemeindebrandinspektor Matthias Schenk, Maximilian Stöck lein, Wehrführer Matthias Pfaff, Tobias Diener, Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach, Sabrina Junker, zweiter stellvertretender Wehrführer Matthias Reim, Timo Allendorf, stellvertretender Gemeindebrandinspektor Mike Völker, Dorian Pfaff, Christoph Diebel, Günni Özdemir, Kreisbrandmeister Udo Mohr und stellvertretender Wehrführer Benjamin Deist.

Von insgesamt 62 Einsätzen und höchst engagierten Ehrenamtlichen berichtete Stefan Wolfert, Vorsitzender des Feuerwehrvereins Niederaula, bei der Jahreshauptversammlung.

Zufrieden blickt Stefan Wolfert, Vorsitzender des Feuerwehrvereins Niederaula, auf das vergangene Jahr. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr berichtete Wolfert im voll besetzten Schulungsraum über zahlreiche Aktivitäten, heißt es in einer Pressemitteilung der Wehr.

Ob beim Hutzelfeuer oder beim Osthessen-Cup mit rund 400 Teilnehmern – der ehrenamtlichen Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden könne sich der Vorstand sicher sein. „Es läuft“, sagte Wolfert und dankte für die geleistete Arbeit in den verschiedenen Abteilungen.

Zuwachs für die Einsatzabteilung

Die Einsatzabteilung wächst weiter, 53 Männer und sieben Frauen bilden sie. Sie mussten im vergangenen Jahr zu 62 Einsätzen ausrücken. Dazu zählten unter anderem zahlreiche technische Hilfeleistungen, 19 Brandeinsätze – drei davon in Nachbarkommunen – und 20 Einsätze auf der Autobahn 7. Über 2500 Personalstunden kamen für die Einsätze zusammen. Dazu kommen regelmäßige Übungs- und Ausbildungsabende, gemeinsame Übungen sowie die Reinigung und Pflege des Materials. Zudem beteiligten sich zahlreiche Einsatzkräfte an Lehrgängen.

Daraus resultieren Beförderungen, die Gemeindebrandinspektor Matthias Schenk vornahm: Christoph Diebel und Dorian Pfaff wurden zu Löschmeistern ernannt, Timo Allendorf, Tobias Diener, Sabrina Junker und Maximilian Stöcklein zum Oberfeuerwehrmann beziehungsweise Oberfeuerwehrfrau. Günni Özdemir absolvierte den Grundlehrgang und wurde zum Feuerwehrmann ernannt.

„Wir sind auf einem guten Stand, bitte macht weiter so“, sagte Wehrführer Matthias Pfaff insbesondere in Richtung der vielen jungen Feuerwehrleute.

Die Feuerwehr Niederaula hat auch zahlreiche Atemschutzgeräteträger in ihrer Einsatzabteilung. Künftig werden diese bei größeren Brandeinsätzen auch in der Nachbarkommune Kirchheim bei Tagesalarmierungen eingesetzt.

Von einem „Superjahr“ berichtet Jugendwartin Katja Schenk. Insgesamt 16 Jugendliche sind dabei. 2230 ehrenamtliche Stunden verteilen sich auf 63 Treffen.

Neben Wettkämpfen standen natürlich die Ausbildung und der Spaß bei zahlreichen Veranstaltungen im Vordergrund. Ausflüge nach Kassel oder in den Moviepark Bottrop kamen bei den Jugendlichen bestens an. Schenk dankte ihrem Stellvertreter Michael Thamer und allen Unterstützern für ihre Mitarbeit. Seit Sommer sind auch Jugendliche und Betreuer aus Kleba mit dabei. Dass der Übergang aus der Kinderfeuerwehr – den Löscheulen –glänzend funktioniert, zeigen die fünf „Neuzugänge“, die von den Löscheulen zur Jugendfeuerwehr gekommen sind.

„Wir, die Löscheulen, sind derzeit 27 Kinder, davon sieben Kinder vorbereitend für die Jugendfeuerwehr und acht ganz neue Löscheulen“, sagt Isabell Apel. Gemeinsam mit Julia Deist und weiteren Helferinnen und Helfern auch aus Kleba organisieren sie die Löscheulen. Bei insgesamt 19 Treffen haben sich die Kinder mit Feuerwehraufgaben beschäftigt. Der gemeinsame Spaß steht im Vordergrund. Dazu zählten ein Zeltlager oder auch die Wasserspiele bei der Hitze im Sommer.

Grußworte, Hoffnung auf neues Gerätehaus und eine Spende

In den Grußworten dankten Kreisbrandmeister Udo Mohr, Gemeindebrandinspektor Matthias Schenk und der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Mike Völker, Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach und Pfarrer Werner Ewald den Brandschützern für ihre Arbeit. Ein Thema, welches Schenk und Bürgermeister Rohrbach ansprachen, ist die unzureichende Situation im Feuerwehrgerätehaus. Dieses platze aus allen Nähten. Die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplanes läuft derzeit. Im Gespräch ist ein Neubau im Gebiet „An der Alten Leimkaute“. Wie wichtig eine gut funktionierende Feuerwehr ist, musste auch das langjährige Mitglied Heinrich Hellwig erfahren. Der Brand seiner Öl-Heizungsanlage verursachte einen immensen Schaden. Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres. Hellwig dankte den Einsatzkräften in einer emotionalen Rede und spendete einen Geldbetrag für die Arbeit der Feuerwehr. (red/rai)

Quelle: Hersfelder Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.