Tanks sollen Produktionsschwankungen ausgleichen

K+S baut Pufferspeicher in Philippsthal

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Die Vorbereitungen laufen: Vor der Villa der Markscheiderei am K+S-Standort Hattorf wird derzeit eine Baustelleneinrichtungsfläche geschaffen, die für den Bau von zwei Flachbodentanks mit jeweils 4000 Kubikmeter Fassungsvermögen benötigt wird.

Am Standort Hattorf des K+S-Werks Werra in Philippsthal wird ein Pufferspeicher mit zwei 4000 Kubikmeter großen Tanks gebaut. Sie sind für die Zwischenspeicherung von Salzlauge. 

Am Standort Hattorf des K+S-Werks Werra in Philippsthal rollen erneut die Bagger: Auf der Fläche zwischen dem Verwaltungsgebäude 2 und der Villa der Markscheiderei (vermessungstechnische Fachabteilung) werden Baustellenzufahrten sowie eine sogenannte Baustelleneinrichtungsfläche geschaffen.

Sie wird für den Bau von zwei Flachbodentanks mit jeweils 4000 Kubikmeter Fassungsvermögen benötigt. Diese sollen nach Auskunft des Unternehmens unter anderem der Zwischenspeicherung und Bevorratung von Salzlösung aus dem Fabrikbetrieb Hattorf für die Kainit-Kristallisations-Flotations-Anlage (KKF-Anlage) dienen.

Durch den Bau dieser zusätzlichen Pufferspeicher können Stillstandszeiten und Produktionsschwankungen besser überbrückt und die KKF-Anlage trotzdem kontinuierlich mit Salzlösung versorgt werden. Die Vorbereitungsfläche soll später auch für den Bau von Dekantern verwendet werden. Diese werden zum Abtrennen von feinstem Feststoff aus der Lösung der KKF-Anlage benötigt.

Dadurch wird die Ausbeute von wertstoffreichem Produkt erhöht. In einem Dekanter, einer Art Zentrifuge, werden durch hohe Beschleunigungskräfte die festen Bestandteile der zu trennenden Stoffe aus einem Stoffgemisch mit einer langsamer oder schneller laufenden Förderschnecke stetig entfernt. Durch die Abtrennung des Feststoffes könne die Lösung zukünftig auch über weite Strecken transportiert werden, ohne dass es zu deutlichen Ablagerungen in Rohrleitungen kommt.

K+S plant, ab dem Jahr 2022 hochkonzentrierte Salzlösungen in den Altbergbau-Bereich der Kaligrube Springen im Wartburgkreis einzuleiten (unsere Zeitung berichtete).

Auch dazu soll laut Mitteilung des Unternehmens in den neu errichteten Flachbodentanks Salzlösung bevorratet werden.

Quelle: Hersfelder Zeitung

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