Projekt „ZiSch“ startete in der Kreuzbergschule mit einer Winterolympiade

Skiflieger in Filzpantoffeln

Die Olympischen Winterspiele waren zu Gast in der Grundschule: Die Viertklässler der Kreuzbergschule in Philippsthal machten sich startklar für das große Bob-Rennen. In kleinen Holzkästen auf Rollbrettern flitzten sie dann im Slalom um kleine Hütchen. Die sportbegeisterten Schüler starteten mit der Winterolympiade zugleich in das Projekt „Zeitung in der Schule“ (ZiSch). Fotos: Skrzyszowski

Philippsthal. Für einen Vormittag verwandelte sich die Sporthalle der Kreuzbergschule in Philippsthal in die Austragungsstätte einer Winterolympiade. Zum vierten Mal zeigten die Schüler bei ihren originellen Winterspielen vollen Einsatz.

Die sportbegeisterten Schüler aus den beiden vierten Klassen starteten damit zugleich in das Projekt „Zeitung in der Grundschule“ (ZiSch).

Für die fünf verschiedenen Disziplinen haben die Kinder der ersten bis vierten Klassen im Sportunterricht fünf Wochen lang fleißig trainiert.

„Das Skispringen ist am schwierigsten, weil die Sprungschanze so steil ist“, erzählt die zwölfjährige Sophia.

Hierbei mussten die Schüler mit ihren Skiern aus großen Fellpantoffeln eine Bank hinunterrutschen und anschließend soweit wie möglich auf eine Matte springen. Auch beim Eisschnelllauf, einem Staffellauf auf Fellschuhen, und dem Rodeln auf rollenden Holzbrettern waren die Kinder erfolgreich.

Wer nach dem flotten Pantoffellauf beim „Schießen“ mit Tennisbällen durch einen hängenden Reifen nicht getroffen hatte, musste beim Biathlon leider in die Strafrunde. Sportlehrerin Barbara Sammert, die die Idee der Winterolympiade in der Schule etabliert hat, behielt den Überblick und zählte genau mit.

Die achtjährige Luna Röthele berichtete freudestrahlend: „Die Winterspiele machen riesigen Spaß, ich bin beim Skispringen in zwei Durchgängen insgesamt 4,40 Meter gesprungen.“

Rasende Holzkisten

Der Höhepunkt der Olympiade ist das große Bob-Rennen. Bei der Paradedisziplin rasten die jungen Wintersportler in Holzkisten auf Rollbrettern mit hoher Geschwindigkeit im Slalom um die Wette. Und das war gar nicht so einfach: Ein Schüler saß im Bob, ein anderer musste kräftig schieben, ohne gegen die Hütchen zu fahren. Sonst kassierten die Teams drei Strafsekunden. Einige Eltern, Großeltern sowie die Schüler jubelten den Bobfahrern lauthals zu.

Natürlich gibt es in der kommenden Woche bei der Siegerehrung Urkunden für alle Schüler sowie für die drei besten Teams jeder Disziplin eine Medaille. Wer konnte sich an die Spitze kämpfen? Die „Schlittenhunde“, die „Eiswölfe“, oder etwa doch die „schnellen Feger“?

Die Winterolympiade sei mittlerweile ein richtiges Ritual in der Schule, erklärte Monika Bertz, Lehrerin der Klasse 4b.

Athleten lesen

Da sich die Schüler für das Projekt „Zeitung in der Schule“ (ZiSch) Themen aussuchen sollen, mit denen sie sich über einen längeren Zeitraum beschäftigen, steigen die vierten Klassen anlässlich der Winterolympiade zunächst mit dem Sport in das Thema „Zeitung“ ein. Beim wohlverdienten Sportlerfrühstück stöberten die kleinen Athleten natürlich gleich in der Hersfelder Zeitung und gestalteten ihre Zeitungsmappen, in denen sie zukünftig ihre Projektarbeiten sammeln werden.

Von Nina Skrzyszowski

Quelle: Hersfelder Zeitung

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