Entwurf des Dorfentwicklungsplans für Schenklengsfeld, Konrode, Oberlengsfeld

Zukunftskonzept ist fertig

Schwerpunkt der Dorfentwicklung: Der Ortsmittelpunkt von Konrode mit Dorfheim, Glockenturm und Feuerwehrhaus (v. l.).

Schenklengsfeld. Sanierung und Vergrößerung des Fachwerk-Rathauses, Ausbau des Kindergartens „Regenbogenland“, die Neugestaltung der Ortsmitte von Konrode oder die Modernisierung des Sportlerheims in Oberlengsfeld – das sind einige der größeren Projekte im Dorfentwicklungsplan für Schenklengsfeld, Konrode und Oberlengsfeld, der jetzt im Entwurf vorliegt.

In einer öffentlichen Veranstaltung am 13. April ab 18 Uhr im Schenklengsfelder Bürgerhaus soll das Entwicklungskonzept vorgestellt werden, auch als Generalprobe für die Präsentation vor Vertretern der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) . Die werden voraussichtlich am 5. Mai darüber entscheiden, ob und in welcher Höhe die Verwirklichung dieses Entwicklungskonzepts in den kommenden acht Jahren vom Land Hessen finanziell gefördert wird.

Die Zukunftsplanung unter dem Motto „Schenklengsfeld –mit Tradition in die Zukunft“ ist das Ergebnis von sechs Werkstattsitzungen seit Oktober vergangenen Jahres, in denen engagierte Bürgerinnen und Bürger der drei Orte ihre Ideen für eine verbesserte öffentliche Infrastruktur und für nachhaltige Wohn- und Lebensqualität entwickelten.

Fachkundig moderiert und dokumentiert wurden diese Sitzungen von den Ortsplanerinnen Stephana Klimpt und Almut Teichmann aus Wildeck. Diese sechsmonatige Moderationsphase ist der erste Verfahrensbaustein im hessischen Dorferneuerungsprogramm. Nach der Genehmigung des Konzepts durch die Treuhand-Bank des Landes beginnt die praktische Umsetzung.

Dabei geht es längst nicht nur um Baumaßnahmen der öffentlichen Hand. Auch Initiativen zur Nachbarschaftshilfe, Jugendpflege oder Vereinsvernetzung werden angestoßen, zum Umwelt- und Naturschutz oder zur Förderung der lokalen Wirtschaft.

Parallel zu den öffentlichen Maßnahmen werden während der Laufzeit des Programms private Projekte zur Gebäudesanierung staatlich gefördert.

Hintergrund

Von Peter Lenz

Quelle: Hersfelder Zeitung

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