Ein Hexenhäuschen für die Bebraer Villa Kunterbunt

Freude über das Geschenk: Im Bebraer Kindergarten Villa Kunterbunt wurde gestern die Ankunft einer neuen Attraktion für die Kinder gefeiert. Mit den Mädchen und Jungen freuen sich auf dem Bild auch Mitarbeiter des Bauhofs und von Radio FFH. Auf den letzten Metern wurde es eng: Das Hexenhäuschen schwebte nur Zentimeter an der Hauswand vorbei – wie im kleinen Bild zu sehen ist. Foto: Meyer

Bebra. Freude in Bebra: Der Radiosender FFH hat sein Holzhaus an die Bebraer Kindertagesstätte Villa Kunterbunt verschenkt. Am Montag schwebte das dekorative Hexenhäuschen dort ein.

Auf den letzten Metern waren Geschicklichkeit und Teamarbeit gefragt: Nur Zentimeter an der Hauswand vorbei schwebte das hölzerne Hexenhäuschen auf den Trägern eines Gabelstaplers unter Applaus in den Garten der Kita.

Kindertagesstätten-Leiterin Eva Pippert ist es zu verdanken, dass ihre Einrichtung das Häuschen erhielt. Die FFH-Hörerin war auf die besondere Aktion aufmerksam geworden: Der Sender hatte im Internet dazu aufgerufen, sich um das Hexenhäuschen zu bewerben. Über drei Jahre lang war das Haus für FFH im Einsatz gewesen, berichtet Pressesprecher Dominik Kuhn. Angeschafft wurde es für eine Aktion in Schenklengsfeld. Dort sollten Hörer die Anzahl von Blättern der 1000-jährigen Linde schätzen, die an einem Herbsttag hinabfallen.

Blickfang bei Konzerten

Später war das Häuschen für den Sender Blickfang bei Konzerten und anderen großen Veranstaltungen. In der Adventszeit dieses Jahres war es bei der Weihnachtssing-Aktion von FFH an verschiedenen Orten im Einsatz, stand zuletzt in Bad Sooden-Allendorf auf dem Marktplatz. Es habe bei der Anschaffung über 8000 Euro gekostet, berichtet Projektmanager Marcus Dippel von FFH.

„Für unsere Kinder würden wir uns dieses Häuschen wünschen“, schrieb Eva Pippert am vergangenen Dienstag auf Facebook. „Es würde einen Ehrenplatz auf dem Außengelände bekommen, wo es alle Bürger bestaunen dürfen.“ Mehr als 1000 weitere Bewerbungen gingen auf Facebook ein. Als am Freitagvormittag dann FFH anrief, konnte sie es kaum glauben. Aus allen Eingängen hatte der Sender die Villa Kunterbunt ausgelost.

Das ganze Wochenende über, sagt Pippert, sei sie mit der Organisation der Anlieferung beschäftigt gewesen. Mit Manfred Zies und Stefan Henze sprangen zwei Mitarbeiter des Bauhofs ein, um das über vier Meter hohe Häuschen vom Anhänger des FFH-Busses zu heben und durch die schmale Einfahrt zu manövrieren. Wofür sie das hübsche Haus genau nutzen wird, weiß Pippert noch nicht. Fest steht: Im Januar wird ein Team von FFH die Kinder in ihrer Kita besuchen und einen Beitrag für das Programm machen.

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