Arbeiterwohlfahrt (Awo) lädt zu Vorträgen für pflegende Angehörige ein

Hilfe bei der Pflege

Sie stellten die neue Vortragsreihe der Arbeiterwohlfahrt in Bebra und Obersuhl zur Unterstützung pflegender Angehöriger vor, von links: die Bebraer Einrichtungsleiterin Daniela Leuthold, Christina Holzhauer vom Pflegedienst und die Obersuhler Einrichtungsleiterin Silke Aßhauer. Foto: Vöckel

BEBRA. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) bietet pflegenden Angehörigen ihre Hilfe an. Unter dem Motto „Awo pflegt und hilft pflegen“ startet das Dienstleistungsunternehmen eine Vortragsreihe im Kreis Hersfeld-Rotenburg für den betroffenen Personenkreis.

Bis Dezember werden qualifizierte Referenten in allen Awo-Altenzentren der Region praxisorientiert die Themen „Menschen mit Demenz verstehen“ und „Pflegebedürftig - was ist zu tun?“ beleuchten, betonte Sigrid Wieder, Awo-Referentin für Öffenlichkeitsarbeit, zusammen mit den Einrichtungsleiterinnen Daniela Leuthold (Bebra) und Silke Aßhauer (Obersuhl).

Demenzkranke verstehen

Mit Beispielen und Rollenspielen werden die Psychiatriekrankenschwester Barbara Schweiger gemeinsam mit den Teilnehmern versuchen, Wertschätzung und Verständnis für Demenzkranke zu stärken, um so das tägliche Miteinander zu erleichtern. Die Vorträge werden montags angeboten: am 16. August im Brigitte-Mende-Haus der Awo in Bebra und am 23. August im Awo-Altenzentrum in Obersuhl. Beide Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr und dauern bis 20 Uhr.

Pflegebedürftigkeit: Was tun?

Zum Thema „Pflegebedürftig - was ist zu tun?“ wird die Sozialpädagogin Inge Meiß sprechen. Die Referentin will mit den Teilnehmern in einem Gesprächskreis Antworten auf viele Fragen erarbeiten und Menschen, die vor der Entscheidung einer Pflege zu Hause stehen, mit Rat zur Seite stehen. Diese Vorträge werden am 27. Oktober im Brigitte-Mende-Haus der Awo in Bebra und am 29. Oktober im Awo-Altenzentrum in Obersuhl angeboten, beide von 18 bis 19.30 Uhr.

Der Hintergrund für das Angebot der Awo: Angehörige sind bei der Pflege zu Hause meist auf sich allein gestellt und überfordert. „Typische Merkmale dieser Situation sind unzählige Fragen, bürokratische Hürden und immense Belastungen“, erläuterte Awo-Sprecherin Sigrid Wieder in einem Gespräch im Brigitte-Mende-Haus der Awo in Bebra die Problematik der Betroffenen.

Die Awo kennt sich im Pflegealltag aus. Jahrzehntelange Erfahrung in professioneller Pflege und Betreuung habe den Blick für die Probleme in der Altenpflege geschärft, sagte Sigrid Wieder. Dieses Wissen solle in den Vorträgen zur Unterstützung und Beratung an die pflegenden Angehörigen weitergegeben werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter (zvk) www.awo-pflegeberatung.de HINTERGRUND

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