Kommentar zu Weihnachten

Das Fest verbindet - auch Flüchtlinge und Einheimische

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg werden Einheimische und Flüchtlinge an einigen Stellen das Weihnachtsfest gemeinsam feiern. Ein Kommentar von Marcus Janz.

Es begab sich aber zu der Zeit ... Die Weihnachtsgeschichte offenbart vieles, wofür das Christentum steht: Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit, Bescheidenheit und Großzügigkeit, Nächstenliebe und Toleranz. All jene, die in diesen Tagen die Fahne des Abendlandes vor sich her tragen, sollten diese Werte beherzigen. Ohne sie ist das Christentum nichts als eine leere Hülle.

Abseits der Geschenke und des Kitschs ist dieser Kern der Weihnacht auch ein guter Grund, das Fest über die Konfessionen hinweg zu feiern. So wird es auch in unserem Kreis an mancher Stelle getan. Die Weihnacht verbindet, auch Flüchtlinge und Einheimische.

Viele aus unserer Mitte haben die Neuankömmlinge willkommen geheißen, ihnen geholfen, heimisch zu werden und die Gründe ihrer Flucht hinter sich zu lassen. Ganz gleich, ob sie es aus christlicher Überzeugung taten: Sie sind die wahren Verteidiger des Glaubens, denn sie leben die Nächstenliebe. Sie sind leuchtende Beispiele des Christentums, ihnen gebührt unser Dank.

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