Kosten offen auf den Tisch gelegt

Hoffnung für die Kleinschwimmhalle Obersuhl - Investor gesucht

Nicht nur für den Nachwuchs ist die Kleinschwimmhalle in Obersuhl wichtig: Die DLRG-Ortsgruppe setzt sich seit Jahren vehement für den Erhalt des Bades ein. Archivfoto: nh

Obersuhl. Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth will weiter für den Erhalt der Kleinschwimmhalle Obersuhl kämpfen. Er hat jetzt die Kosten offen auf den Tisch gelegt.

„Wir müssen in den nächsten Monaten Gespräche führen und ein Konzept erarbeiten“, erklärte Wirth. „Ich habe auch kein Problem, mit privaten Investoren zu reden.“ Wichtig sei ihm, dass das Bad weiterbetrieben werde, damit Schulen, Vereine und Bürger es weiter nutzen könnten.

Die Gemeinde hatte von der Kommunalaufsicht die Genehmigung erhalten, das Bad für diese Saison zu öffnen. Bedingung war, dass sie kein Geld in die Sanierung steckt.

Nach einer Kostenaufstellung zum Betrieb des Bades steht für Wirth eins fest: „Das Minus von 100.000 Euro pro Jahr bleibt der Gemeinde, egal, ob sie das Bad in der gegenwärtigen Situation öffnet oder schließt.“

Nach Angaben von Wirth betragen die Fixkosten für das Bad pro Saison etwas mehr als 100.000 Euro.

Die variablen Kosten für den Betrieb des Hallenbades von 56.000 Euro, die zusätzlich zu den Fixkosten anfallen, werden durch Einnahmen gedeckt.

Welche Kosten beim Betrieb des Bades im Einzelnen entstehen und wie die Einnahmen aussehen, lesen Sie in unserer gedruckten Ausgabe.

Von René Dupont

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