Alheimer Gemeindevertretung einstimmig für Solaranlage Sonnenei in Heinebach

Hühner unter Solarbäumen

Heinebach. Die Gemeinde Alheim wird ihren vierten Solarpark erhalten. Einstimmig stellten die Gemeindevertreter in ihrer über dreistündigen Sitzung am Donnerstagabend in Sterkelshausen die Weichen für die Bürgersolaranlage Sonnenei.

Sie soll in der Gemarkung "Im Almerotsgraben" in Heinebach entstehen. Die Gemeindevertreter beschlossen das Aufstellen des Bebauungsplanes Bürgersolaranlage Sonnenei und die Änderung des Flächennutzungsplanes.

Der Solarpark wird auf einem 2,5 Hektar großen Gelände in der Nähe des Kalksteinbruchs entstehen. Die Grünlandfläche unter den Solarbäumen soll als Auslauffläche für Hühner des Mustergeflügelhofes Leonard Häde genutzt werden.

Eine ähnliche Anlage gibt es bereits im Heinebacher Gewerbegebiet Haischwiese direkt neben der Bundesstraße 83 - ein Gemeinschaftsprojekt der Kirchner-Solar-Gruppe und des Geflügelhofes Häde.

Auf die Frage von Fritz Aschenbrenner (CDU), was Bürgersolaranlage bedeute, antwortete Bürgermeister Georg Lüdtke (SPD): "Jede einzelne Solaranlage kann von einem Bürger erworben werden. Die Vergütung bekommt der, der sie kauft." Die Sonderbaufläche Solar wird in der Nähe des Geflügelhofes Häde entstehen. Wie sich der geplante Solarpark in die Landschaft einfügen wird, erläuterte der Planer, Heinrich Wacker, den Gemeindevertretern.

 Die leicht nach Süden geneigte Plateaufläche sei bereits heute nur bedingt einsehbar, sodass der Eingriff in das Landschaftsbild als gering einzustufen sei, heißt es auch in den Erläuterungen des Gemeindevorstandes.

Früher Erddeponie

 Bis 2009 diente die Fläche als Erddeponie. Die im Vorjahr auf dieser Fläche gepflanzten Obstbäume sollen auf die angrenzende Hangwiese umgepflanzt werden. Bei einem Gespräch mit der Oberen Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidenten und dem Staatlichen Umweltamt sei die Zustimmung in Aussicht gestellt worden.

 

Erneuerbare Energie

Mit dem Strom aus den bereits bestehenden drei Solarparks in Alheim und aus der Biogasanlage können umgerechnet 73 Prozent aller Alheimer Haushalte mit so genannter erneuerbarer Energie versorgt werden, sagte Bürgermeister Georg Lüdtke auf Anfrage..

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