Soweit wie möglich

Nur mit Test ins Krankenhaus: Kliniken schützen sich vor Covid-Infektion und Omikron-Variante

An den Kliniken im Kreis, im Bild das Rotenburger Kreiskrankenhaus, gelten bereits seit Wochen verschärfte Regeln zum Schutz von Mitarbeitern und Patienten vor einer Infektion. 
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An den Kliniken im Kreis, im Bild das Rotenburger Kreiskrankenhaus, gelten bereits seit Wochen verschärfte Regeln zum Schutz von Mitarbeitern und Patienten vor einer Infektion. 

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist noch nicht im Landkreis Hersfeld-Rotenburg angekommen. Das ist allerdings, dessen sind sich alle bewusst, nur eine Frage der Zeit.

Hersfeld-Rotenburg –Die Zahlen steigen dennoch rasant. An den Kliniken im Kreis gelten bereits seit Wochen verschärfte Regeln zum Schutz von Mitarbeitern und Patienten vor einer Infektion. Grundsätzlich gilt für alle Häuser ein Besuchsverbot für Patienten. Von diesem Verbot gebe es nur ganz wenige gesetzlich geregelte Ausnahmen, erklärt Werner Hampe, Pressesprecher des Klinikums.

Patienten, die zu einer ambulanten Untersuchung oder Behandlung kommen, müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind, sie dürfen am Klinikum maximal eine Begleitperson mitbringen, am Kreiskrankenhaus Rotenburg nur dann, wenn es zwingend notwendig ist. Für Patienten mit Covid-Verdacht gibt es in der Notaufnahme getrennte Bereiche. „Alle Patienten und Besucher der Ambulanzen erhalten auf Nachfrage beim Betreten des Hauses eine FFP2-Maske“, erklärt Hampe.

Alle Patientinnen und Patienten, die stationär aufgenommen werden, werden auf das Virus getestet. Bei Verdachtsfällen oder bei der Aufnahme in Risikobereiche wird zudem ein PCR-Test gemacht.

Ungeimpfte Mitarbeiter machen jeden Tag vor Dienstantritt unter Aufsicht einen Antigentest, geimpfte Mitarbeiter testen sich selbstständig zweimal pro Woche.

Im Blick hat man in den Krankenhäusern aber nicht nur die Infektionsgefahr, sondern auch mögliche Quarantänezeiten. Die Krankenhauseinsatzleitung des Klinikums Hersfeld-Rotenburg treffe sich regelmäßig zwei- bis dreimal die Woche, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und reagieren zu können, sagt Hampe. Dabei ist auch klar: „Probleme müssen wir durch interne Umorganisation bewältigen. Zusätzliches Personal ist nicht zu kriegen.“  zac

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