Jetzt geht’s los: Der Dorfplatz in Obergude wird zum neuenTreffpunkt

Noch liegt der Platz in der Dorfmitte des Alheimer Ortsteils Obergude etwas karg dar: Doch das soll sich bald ändern. Die Gemeinde hat jetzt die Neugestaltung der Wiese in einen Mehrgenerationenplatz mit Spielbereich beschlossen. Foto:  V. Fischer

Obergude. Es ist beschlossen: Der Alheimer Ortsteil Obergude erhält einen Mehrgenerationenplatz mit Grillecke, Tischtennisplatte und Pavillon - und noch mehr.

Es ist auch ein Paradies für Kinder mit Kletterwald und Rutsche geplant. Von diesem Angebot sollen nicht nur die Oberguder etwas haben. Die Gemeinde hofft dann auf Besuch aus der ganzen Region.

Pläne

Die Idee, den am Weidelbach gelegenen Dorfplatz in Obergude zu einem Treffpunkt für Jung und Alt zu machen, kam bereits vor etwa 17 Jahren auf. Das erzählt Helena Heinzeroth, Gemeindevertreterin und selbst Oberguderin. Sie ist als Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Familie und Soziales für die Planung zuständig. Damals sammelten die Dorfbewohner Ideen für eine Neugestaltung der Ortsmitte. Vieles davon konnte jedoch nicht umgesetzt werden. Das Geld fehlte. Das ist jetzt anders: Es wurde ein Förderantrag bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI-Bank) gestellt. Für die Dorfentwicklung in Alheim wurden eine Million Euro bewilligt. Ein Teil davon kommt dem Mehrgenerationenplatz zugute.

Mehrgenerationenplatz

Vieles von den Ideen aus dem Jahr 2000 taucht auch in den aktuellen Gestaltungsplänen für den Dorfplatz wieder auf. So ist unter anderem auf dem Platz eine gepflasterte Fläche für einen Grill und einen Pavillon vorgesehen. Außerdem soll eine E-Bike-Ladestation aufgebaut werden. Für den hinteren Bereich des Platzes sind eine Tischtennisplatte, Sitzgelegenheiten sowie ein Sand-Spielbereich für kleinere Kinder geplant.

Spielplatz

Der alte und modernisierungsbedürftige Spielplatz, der sich derzeit am Hang oberhalb der Pfarrwiese befindet, soll verlegt werden. Er rückt einige Meter weiter nach unten auf die Pfarrwiese und wird mit einer kleinen Brücke über den Weidelbach mit dem Mehrgenerationenplatz verbunden. Der Bach, der ein Teil des Alheimer Wassererlebnispfades ist, könnte so zum Spielen mitbenutzt werden. Für den neuen Spielplatz sind eine Doppel-Schaukel, eine Klettergelegenheit, ein Hügel mit Rutsche und eine Wippe geplant. „Den Mehrgenerationen- und Spielplatz auf einer gemeinsamen Fläche zu planen, war wegen der begrenzten Größe des Platzes nicht möglich“, erklärt Heinzeroth.

Kosten

Das Planungsbüro akp aus Kassel rechnet mit 70 000 Euro an Kosten für den Mehrgenerationenplatz und 48 000 Euro für den Spielbereich. Das sind insgesamt 118 000 Euro von der Planung bis zur Fertigstellung. Die Gemeinde Alheim übernimmt davon 53 000 Euro, plus 10 000 Euro extra für die E-Bike-Ladestation. Für den Rest der Summe gibt es eine Förderung.

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