Mündershäuser Straße wird während Brückensanierung erneuert

In Rotenburg wird‘s richtig eng: Neue Baustelle auf der Mündershäuser Straße

Rotenburg. Die Mündershäuser Straße in Rotenburg, eine der Hauptausfallstaßen der Stadt, soll ab Ende März neu asphaltiert werden. Das Problem: Bereits vier Wochen vorher soll die Sanierung der neuen Fuldabrücke beginnen.

Die Mündershäuser Straße gehört zur deren Umleitungsstrecken für Lastwagen über 30 Tonnen. Rotenburgs Bürgermeister Manfred Fehr ist daher „nicht glücklich“ über den zeitlichen Zusammenhang der beiden großen Straßenbauprojekte. Die Stadt habe die Sanierung der Mündershäuser Straße bereits für 2010 gefordert.

Dass die Straße erneuert werden muss, die voller Schlaglöcher ist, ist für Fehr unbestritten. Er rechnet mit erheblichen Verkehrsbehinderungen. Immerhin seien täglich etwa 15 000 Fahrzeuge auf der Sraße unterwegs. Viele Verkehrsteilnehmer aus Bebra und Bad Hersfeld, Ronshausen und Wildeck nutzen die Mündershäuser Straße, vom Dickenrück her kommend, um Rotenburg zu erreichen.

Dass die Straße nicht schon im vergangenen Jahr erneuert wurde, liegt nach Angaben des Leiters des Amts für Straßen- und Verkerhswesen (ASV), Peter Wöbbeking, daran, dass das Geld damals nicht bereit stand. Die Bauarbeiten an der Mündershäuser Straße sollen am 28. März beginnen und bis zum Ende der Osterferien weitgehend abgeschlossen sein. Die Straße wird stadtauswärts zur Einbahnstraße. Wer vom Dickenrück kommt, muss über Mündershausen und Atzelrode nach Rotenburg fahren. Diese Regelung wird auch für die Lastwagen gelten.

Die Baustelle liegt zwischen der katholischen Kirche und der Einmündung zur Dickenrücker Straße. Der Zustand der Straße ist laut Wöbbeking so schlecht, dass mit der Erneuerung nicht bis zum Abschluss der Brückensanierung gewartet werden kann.

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