Jugendzentrum in Bebra wurde eröffnet

Gedränge im neuen Haus: Hier begutachten Jugendliche und Bürgermeister Uwe Hassl das Geschenk des Küchenspenders Persch (Sontra), der auch noch Kochtöpfe mitgebracht hatte. Foto: privat

Bebra. Lange hat's gedauert, aber jetzt steht es den Jugendlichen bereit: Das neue Jugendzentrum neben der Schule an der Kerschensteiner Straße ist am Sonntag eröffnet worden.

Viele Besucher sahen sich das Juze an und lobten das gelungene Werk. Die jugen Leute nahmen ihr Haus sogleich in Beschlag, spielten Kicker und Playstation, testeten die stylischen Sitzmöbel in der Cafeteria und planten mit der neuen Leiterin Sara Schulten die nächsten Wochen.

Über 200 Besucher kamen nach Angaben von Uli Rathmann von der Stadtjugendpflege zum Schauen und zum Festakt im Foyer der Brüder-Grimm-Gesamtschule. Dort verzauberten die beiden Schülerinnen Aleyna und Santa Maria mit Interpretationen bekannter Songs, begleitet von Christoph Liebermann, dem Leiter der Schulband, die Anwesenden.

Bebras Bürgermeister Uwe Hassl lobte neben der guten Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt das Engagement der heimischen Unternehmerschaft und der vielen freiwilligen Helfer beim Innenausbau des Juzes. Abzüglich der Eigenleistungen der Stadt habe man den eng gesteckten Kostenrahmen von 220 000 Euro sogar deutlich unterschritten.

Auch Landrat Dr. Michael Koch lobte die beispielhafte Kooperation mit der Stadt Bebra. Allen unvergessen wird wohl der Auftritt von Daniel Kör bleiben. Der Rapper aus Bebra beschrieb die Liebe zu seiner Heimatstadt Bebra, den Zusammenhalt und das Miteinander der Menschen. Er rührte damit viele Herzen und beschrieb passend das Wirgefühl, das die Bebraer wieder in sich tragen.

Stufenleiter Reinhard Rost als Vertreter der Schulleitung betonte, dass jeder Euro für Jugendarbeit sinnvoll investiertes Geld sei.

Herbert Börner, Stadtverordnetenvorsteher in Bebra, überreichte Brot und Salz nach alter Tradition und lobte Uli Rathmann für sein Wirken gerade auch für die Integrationsarbeit in Bebra. Rathmann selbst sprach die Bedeutung von Kontinuität in der Jugendarbeit an. Nur dadurch würden Netzwerke aufgebaut und erhalten, die zu gelungenen Projekten wie dem Neubau des Jugendzentrums führten.

Wichtig sei es, so betonte Rathmann, junge Leute mitzunehmen, sie an den Entscheidungen teilhaben zu lassen, nichts über ihre Köpfe hinweg zu veranlassen.

Auch der internationale Tanzverein unter der Regie von Dilek Baser trug mit seiner sehenswerten Vorführung zum gelungenen Rahmenprogramm bei.

Hintergrund:

Der Bau des Jugendzentrums in Bebra durfte nicht mehr als 220 000 Euro kosten. Dass er dennoch verwirklicht werden konnte, sei nur durch den Einsatz der Sponsoren möglich gewesen, auf deren Konto 25 000 Euro gingen, erklärte Bürgermeister Uwe Hassl. Der Wert des Gebäudes liege bei über 255 000, enthalten sind unentgeltliche Leistungen von 31 500 Euro. (red/ank)

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