Juwi wehrt sich gegen Vorwürfe

Wird auf Windkraft-Baustelle in Ludwigsau illegal Bauschutt verwendet?

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Baustelle am Klosterstein.

Ludwigsau. Der Projektentwickler Juwi hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach beim Bau der Windräder am Klosterstein in Ludwigsau gepfuscht werden soll.

Der Kreisanzeiger hatte ohne nähere Quellennennung berichtet, dass auf der Baustelle angeblich widerrechtlich Bauschutt zur Befestigung der Kranstellflächen verwendet wird. Deswegen soll von „engagierten Bürgern“ Anzeige erstattet worden sein.

Auf Anfrage unserer Zeitung erklärte die Juwi-Gruppe, dass sich sämtlich von ihr beauftragten Subunternehmen ebenso wie die Juwi-Gruppe selbst an alle Auflagen und Vorgaben der behördlichen Genehmigungen und Richtlinien halten. „Das gilt selbstverständlich auch für den Bau der Infrastruktur, und somit auch für den Bau der Zuwegung und Kranstellflächen“, erklärte Christian Hinsch, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation bei Juwi. Bauschutt werde hierfür nicht verwendet.

„Die in diesem Zusammenhang aufgestellten Anschuldigungen sind haltlos und grob rufschädigend“, so Hinsch. Juwi behalte sich vor, gegen diese unberechtigten Vorwürfe juristisch vorzugehen. Der Eingang einer Strafanzeige sei nicht bekannt.

Das Regierungspräsidium in Kassel sieht keinen Handlungsbedarf wegen der Vorwürfe gegen Juwi. Nach Auskunft von Sprecher Michael Conrad wäre der Einbau von Bauschutt am Klosterstein laut Genehmigung sogar zulässig.

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