Mangelnde Entsorgungsmöglichkeiten durch Niederigwasser

Brandschaden behoben: K+S-Fabrik Hattorf steht dennoch weiter still

Philippsthal. Der Brandschaden in der Fabrik des K+S-Standorts Hattorf ist zwar behoben, dennoch ruht die Produktion dort weiterhin. 

Grund ist laut Pressemitteilung des Unternehmens der anhaltend niedrige Wasserstand in der Werra, durch den die flüssigen Produktionsrückstände nicht entsorgt werden können.

Zu Beginn der Woche seien die Reparaturen nach dem Brandschaden abgeschlossen worden. Die Anlagen seien jetzt wieder technisch betriebsbereit. Beim Anfahren der Fabrik war es Ende November ein Brand ausgebrochen, durch den auch die Stromversorgung des Prozessleitsystems beschädigt worden war. Daher konnte die Produktion in dieser Zeit nicht – wie ursprünglich vorgesehen – nach mehreren Monaten Kurzarbeit wieder aufgenommen werden. Die umfangreichen Reparaturen seien nun nach fast vier Wochen abgeschlossen worden.

Das aktuell anhaltende Niedrigwasser erlaube trotz effizientem Abwassermanagement des Werkes kein Anfahren der Fabrik. Die Kurzarbeit solle daher fortgesetzt werden. Aufgrund der begrenzten Entsorgungsmöglichkeiten ist laut K+S derzeit nur der Betrieb der Standorte Wintershall und Unterbreizbach sowie die Bittersalzproduktion am Standort Hattorf des Werks Werra möglich.

Rubriklistenbild: © dpa

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