Parlament fordert Versenkerlaubnis für Kalilauge

Hohenroda stärkt K+S den Rücken

Hohenroda. Einstimmig hat das Hohenrodaer Gemeindeparlament während seiner jüngsten Sitzung in einer Resolution an die Landesregierungen von Hessen und Thüringen sowie das Regierungspräsidium Kassel dazu aufgefordert, alles zu unternehmen, damit dem Kaliwerk Werra eine Versenkerlaubnis erteilt werden kann.

Nur damit könne die volle Produktion aufrechterhalten und die Arbeitsplätze gesichert werden. Des weiteren sollten die bisherigen Bemühungen des Unternehmens K+S zur Reduzierung der Umweltbelastungen anerkannt und die darauf zielenden Projekte im Rahmen des Vier-Phasen-Plans umgesetzt werden.

Der Abstimmung vorausgegangen war eine Rede von Bürgermeister Andre Stenda, in der er zur geschlossenen Unterstützung des Werkes Werra und seiner Mitarbeiter aufrief. Deren bisher geleistete Arbeit dürfe nicht zum Politikum werden. Deshalb erwarte er jetzt ein klares Bekenntnis der politischen Entscheidungsgremien zum sicheren Fortbestand der Kaliproduktion, erklärte Stenda weiter. (ha)

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