Spagat zwischen ziviler und militärischer Nutzung

Kaserne: Warten auf die Verteidigungsministerin

Rotenburg. Rotenburg versucht derzeit den Spagat: Die Stadt kämpft weiter um die militärische Nutzung der Kaserne und bemüht sich gleichzeitig um eine zivile Nachnutzung.

Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald und sein Alheimer Amtskollege Georg Lüdtke hatten sich, nachdem bekannt wurde, dass der Bundeswehrstandort offenbar definitiv geschlossen werden solle, nochmals an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gewandt. In einem Schreiben baten sie um ein persönliches Gespräch, in dem sie die mehr als 5500 Unterschriften gegen die Schließung der Kaserne übergeben wollen.

Parallel dazu laufen die Arbeiten zur Vorbereitung einer zivilen Nachnutzung der Kaserne weiter, betonte Grunwald.

Die Bürgermeister Lüdtke und Grunwald regen bei Bund und Land Hessen an zu prüfen, ob die Alheimer Kaserne aufgrund ihrer zentralen Lage in der Mitte Deutschlands für die Aufstellung der von Bundesinnenminister Thomas de Maizière geplanten nationalen Anti-Terror-Einheit geeignet sei.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie zur Konversion der Alheimer Kaserne werden zurzeit verschiedene Szenarien für eine zivile Nachnutzung erarbeitet. Der Fokus liegt dabei auf einer Nutzung durch Gesundheits-, Bildungs- oder Dienstleistungsanbieter. (dup)

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