„Erste Kaviar Company“ kauft Grundstück in Neukirchen

Kaviar und Lachs aus Haunetal: Firma will sich im Gewerbegebiet vergrößern

Hier soll gebaut werden: Die Brüder Arthur und Denis Wischnakow, Geschäftsführer der Erste Kaviar Company EKC GmbH, Bürgermeister Timo Lübeck und Architekt Markus Wachtel im Haunetaler Gewerbegebiet (von links).
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Hier soll gebaut werden: Die Brüder Arthur und Denis Wischnakow, Geschäftsführer der Erste Kaviar Company EKC GmbH, Bürgermeister Timo Lübeck und Architekt Markus Wachtel im Haunetaler Gewerbegebiet (von links).

Im Gewerbegebiet Neukirchen ist eine weitere Fläche verkauft worden. Die bereits in Neukirchen ansässige Erste Kaviar Company will dort weiter wachsen.

Haunetal - Die Firma wird auf rund 11 000 Quadratmetern Deutschlands größte und modernste Kaviarproduktion errichten. Bürgermeister Timo Lübeck und die 1. Beigeordnete Ulrike Klawonn unterzeichneten in der vergangenen Woche mit Firmeninhaber Denis Wischnakow den entsprechenden Notarvertrag, teilt das Rathaus in einer Pressemitteilung mit.

„Wir freuen uns sehr, dass die Erste Kaviar Company eine so gute Geschäftsentwicklung genommen hat und auch in Zukunft auf den Standort Haunetal setzt“, erklärt Bürgermeister Timo Lübeck. Im Gewerbegebiet seien die besten Voraussetzungen geschaffen, dass die Produktion vergrößert werden könne und auch die Lieferverkehre viel unproblematischer als am bisherigen Standort in der Ortsmitte fließen könnten.

Die Erste Kaviar Company EKC GmbH ist ein international tätiges Unternehmen, das sich auf die Produktion und den Vertrieb von Kaviar, Fisch und weiteren Delikatessen spezialisiert hat. Weltweite Partnerschaften sichern qualitativ hochwertige Ressourcen, die in der Produktion mit hohen Qualitätsstandards weiterverarbeitet werden, heißt es. Seit der Gründung im Jahre 2008 hat sich die Erste Kaviar Company zu einem immer schneller wachsenden Unternehmen, dessen Produkte mittlerweile in 20 Länder weltweit exportiert werden, entwickelt. Jährlich werden von den rund 30 Mitarbeitern unter anderem 160 Tonnen Lachskaviar verarbeitet, heißt es in der Mitteilung. „In der neuen Produktion wollen wir zudem die Verarbeitung von Fisch und Störkaviar deutlich erhöhen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass das Potenzial da ist, aber uns hat einfach die Fläche gefehlt“, erläutert Geschäftsführer Denis Wischnakow. Auch die Anzahl der Angestellten werde sich am neuen Standort erhöhen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Edeka-Gruppe ein 10 000-Quadratmeter-Grundstück zur Errichtung eines neuen Lebensmittelmarktes und der Betonteile-Hersteller Breul aus Burghaun rund 4000 Quadratmeter für einen Produktionsstandort im Haunetaler Gewerbegebiet erworben. „Für die noch vorhandenen freien Flächen sind wir mit weiteren Interessenten im Gespräch“, berichtet Lübeck.

Aktuell laufen noch naturschutzrechtliche Vergrämungs- und Umsiedlungsmaßnahmen. Parallel erfolgt die Offenlegung des geänderten Bebauungsplanes. Wenn die Gemeindevertretung in ihrer nächsten Sitzung dann den entsprechenden Satzungsbeschluss fasst, können die Bauanträge gestellt werden. (red/kai)

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