Keine Feier zum 725. Geburtstag

Wildeck. In Wildeck wird es im kommenden Jahr keine 725-Jahr-Feier geben. Die Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung einen Antrag der Grünen-Fraktion abgelehnt.

Der Antrag sah vor, dass der Gemeindevorstand beauftragt wird, Vereine und Initiativen in allen Ortsteilen anzusprechen und einzuladen, gemeinsam ein Programm zur Ausrichtung einer 725-Jahr-Feier in Wildeck zusammenzustellen. Die sechs Ja-Stimmen für den Antrag reichten nicht. Zehn Gemeindevertreter stimmten dagegen, sieben enthielten sich. Die Gegenstimmen kamen aus den Reihen der SPD und der FDP.

Seit 1971 gibt es die Gemeinde Wildeck, bestehend aus den Ortsteilen Obersuhl, Bosserode, Hönebach, Richelsdorf und Raßdorf. Namensgeber ist die Burg Wildeck, deren urkundliche Ersterwähnung im Jahr 1291 liegt. Sie liegt also 2016 genau 725 Jahre zurück.

„Die 700-Jahr-Feier in diesem Jahr in Hönebach hat gezeigt, welche erheblichen positiven Wirkungen eine solche Jahrfeier mit sich ziehen kann“, warb Martina Selzer für den Antrag ihrer Fraktion. Schon aus Zeitgründen könne das natürlich nicht den Rahmen haben wie beim Jubiläum in Hönebach.

Bürgermeister Alexander Wirth bot an, beim Startschuss für so eine Feier mitzuwirken. Die Hauptarbeit müsse dann aber in den einzelnen Orten übernommen werden.

„Ich selbst bin noch satt von der Feier in Hönebach“, erklärte René Sufin (SPD). Außerdem sei die Zeit für die Vorbereitungen zu knapp. Auch Michael Kaufmann (SPD) betonte, die Zeit reiche nicht aus, um eine würdige Feier zu organisieren. (dup)

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