Rotenburgerin fühlt sich im Stich gelassen

Keine Hilfe nach OP: Unterstützung bei Fahrtkosten fehlt

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Ist ratlos: Angelika Albrecht-Volland kommt ohne Hilfe nicht nach Rotenburg zur ambulanten Nachbehandlung.

Rotenburg. Angelika Albrecht-Volland fühlt sich von ihrer Krankenkasse, der DAK-Gesundheit, im Stich gelassen: Nach einer Knieoperation werden ihr die Fahrkosten zu den Nachbehandlungsterminen von der Kasse nicht erstattet.

Um die Behandlungen wahrnehmen zu können, muss sie jedoch die Strecke von drei Kilometern von Braach nach Rotenburg überwinden. Die Stadtverordnete geht nach der Operation auf Krücken und ist selbst nicht in der Lage, nach Rotenburg zu fahren. Ihr Mann kommt erst abends von der Arbeit und auch die Busverbindung ist schlecht, beschreibt die 62-Jährige ihre Lage.

„Nach einer dreiwöchigen Reha sollte die Behandlung ambulant weitere drei Monate fortgesetzt werden“, erzählt sie. „Mein Arzt hat mir Krankengymnastik und Lymphdrainagen verschrieben.“ Die Therapie stehe der Patientin zu, sagt die Allgemeinmedizinerin Dr. Claudia Szabo aus Rotenburg, die zugleich Albrecht-Vollands Hausärztin ist. „Allein schon, um die Funktion des Knies wieder herzustellen und sich wieder selbstständig bewegen zu können.“ Es sei Aufgabe der Krankenkasse zu klären, was der Patient im Einzelfall brauche.

„Im Krankenhaus sagte man mir, ich könnte bei der Krankenkasse die Übernahme der Fahrkosten beantragen, wenn ich mir ein Taxi zu den Terminen bestelle.“ Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt. (mli)

Was die Krankenkasse dazu sagt, lesen Sie am Dienstag in der gedruckten Dienstagsausgabe der Rotenburg-Bebraer Allgemeinen.

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