Harter Winter macht auch der Heinebacher Spedition Krug zu schaffen – bisher ist nichts passiert

Keine Unfälle – der Chef klopft auf Holz

Heinebach. „Wir haben den Winter bislang ohne Unfälle überstanden“, sagt Klaus Krug und klopft dabei auf Holz. Er ist einer der drei Geschäftsführer der Heinebacher Spedition Krug, deren 120 Fahrzeuge auf Europas Straßen Waren transportieren.

Auf Sommerreifen über den Schnee zu rutschen, kommt für das alteingesessene Unternehmen natürlich nicht in Frage: „Wir rüsten unsere Fahrzeuge um“, erklärt Klaus Krug. Nach seiner Einschätzung sind es weniger unpassende Reifen, die für die langen Staus sorgen, sondern, dass zu wenige Streufahrzeuge im Einsatz sind. Es müsse mehr geräumt werden, und das auch auf den Standspuren, meint Krug.

Seine „Autos“, wie er die Lastwagen nennt, haben natürlich auch in Staus gestanden. Das führe zu Terminschwierigkeiten. Wenn ein Fahrer zehn statt acht Sunden für eine Strecke benötige, könne er nicht mehr abladen, und das ganze Zeitgefüge gerate durcheinander. Von daher schätzt Krug den Schnee auf Straßen nicht.

Grundsätzlich führen die Fahrer umsichtig, egal, ob Winter oder Sommer. Im Winter seien sie einfach langsamer unterwegs.

Zum Jahreswechsel bleiben nur einige wenige Fahrer „draußen“, erklärt Krug. (sis)

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