Flüsterasphalt soll eingebaut werden 

Kinkel: Mehr Lärmschutz an der A4 bei Bad Hersfeld

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Ausbau der A4: Es ist eine Verbesserung des Lärmschutzes geplant. 

Bad Hersfeld – Die Landtagsabgeordnete Kaya Kinkel von Bündnis 90/Die Grünen begrüßt, dass beim Ausbau der A4 bei Bad Hersfeld eine Verbesserung des Lärmschutzes geplant wird.

„Der Grüne Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat zum Wohle der Bevölkerung gehandelt und die Forderungen der Lärmschutzinitiative nach durchgehenden Lärmschutzwänden und Flüsterasphalt berücksichtigt“, so Kinkel in einer Pressemitteilung. Im gesamten Bereich des Abschnitts, auch auf den Brücken, soll offenporiger Asphalt, der sogenannte Flüsterasphalt, eingebaut werden. Eine Lärmschutzwand mit einer Höhe von zehn Metern sorgt ebenfalls für eine deutliche Lärmreduzierung. Lediglich auf der Fuldabrücke wird diese technisch bedingt eine Höhe von fünf Metern aufweisen.

Am Dienstag, 28. Mai, um 19 Uhr, informiert Hessen Mobil öffentlich in der Stadthalle in Bad Hersfeld über die bevorstehende 4. Planänderung im Bereich Bad Hersfeld. Details zum Bauvorhaben werden an diesem Abend erläutert und Fragen aus dem Publikum beantwortet.

Die geänderten Planunterlagen liegen von Montag, 3. Juni, bis Dienstag, 2. Juli, zur Einsichtnahme bei der Stadt Bad Hersfeld und der Gemeinde Hauneck aus. Die Einwendefrist für die 4. Planänderung endet am Dienstag, 16. Juli. Zu den Formalien der Auslegung und der möglichen Abgabe von Einwendungen erfolgt eine separate öffentliche Bekanntmachung durch die Stadt Bad Hersfeld.

„Ein vernünftiger Lärmschutz ist wichtig für die Gesundheit. Lärm löst im Körper Stress aus, was bedeutet, dass Stresshormone ausgeschüttet werden, der Blutdruck steigt und das Herz schneller schlägt. Wer dauerhaftem Straßenverkehrslärm ausgesetzt ist, hat somit ein höheres Risiko einen Herzinfarkt zu bekommen.

Die Grünen fordern daher schon lange, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern, dies ist nicht nur ressourcen- und klimaschaschonender, sondern bei entsprechendem Lärmschutz auch mit deutlich weniger Lärmemissionen verbunden“, so Kinkel abschließend.  red/jce

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