Polizei stoppte filmenden Sprinterfahrer an Unfallstelle

Autotransporter fährt auf A7 bei Kirchheim gegen Betonschutzwand

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Schwer beschädigt: Der Autotransporter, der gegen die Betonleitwand geprallt ist.

Kirchheim. Auf der Autobahn 7 zwischen Hattenbacher Dreieck und Kirchheimer Dreieck hat sich am Freitagmorgen in Fahrtrichtung Kassel ein Unfall ereignet.

Aktualisiert: 17.05 Uhr - Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagmorgen gegen 10 Uhr auf der A7 zwischen dem Hattenbacher Dreieck und Kirchheim in Fahrtrichtung Norden gekommen. Der Fahrer eines mit Nutzfahrzeugen beladenen Autotransporters befuhr die A7 auf dem rechten Fahrstreifen.

Auf der abschüssigen und feuchten Fahrbahn verlor der Fahrer vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte zuerst nach links und prallte mehrfach gegen die Betonleitwand in der Fahrbahnmitte.

Im weiteren Verlauf knickte der Autotransporter rechtwinklig zusammen und kam auf allen drei Fahrstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall blieb der Fahrer unverletzt. Es entstand ein Schaden von zirka 150.000 Euro.

Durch den Unfall liefen mehrere hundert Liter Kraftstoff aus, die von der Feuerwehr aus Niederaula gebunden werden mussten. Die untere Wasserbehörde wurde eingeschaltet. Es entstand ein Stau von mehreren Kilometern. Während der Unfallaufnahme wurde ein Beamter auf einen besonders langsam fahrenden Sprinterfahrer aufmerksam.

Der Fahrer (34) filmte mit seinem Handy aus dem fahrenden Fahrzeug heraus die Unfallstelle. Der Beamte stoppte den Sprinter, nahm dem Fahrer das Handy aus der Hand und ließ den Fahrer hinter der Unfallstelle anhalten. Nach einer Belehrung, mehreren hundert Euro Bußgeld und nachdem der Fahrer das Handyvideo gelöscht hatte, durfte der Mann, der sich sehr einsichtig zeigte, seine Fahrt fortsetzen. 

Wegen des Unfalls kam es auf den Autobahnen A5 und A7 in Fahrtrichtung Nord zu erhebliche Behinderungen. Auch auf den Umleitungsstrecken staute sich der Verkehr. Seit etwa 16 Uhr ist die Fahrbahn wieder frei. Die Rückstaus lösen sich langsam auf.

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