Attraktive Gastronomie wichtig

Eisenberg in Kirchheim: Ideenwerkstatt für einen Masterplan

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Rund 50 Interessenten verschiedenster Organisationen, Vereine oder Verbände hatten sich in den Räumen des Resort Eisenberg eingefunden, um über eine attraktivere Zukunft des Berges zu beraten. 

Kirchheim. Wichtig für die Zukunft des Eisenbergs in Kirchheim ist eine attraktive Gastronomie. Darüber herrschte Einigkeit bei einer Ideenwerkstatt für einen Masterplan. 

Rund 50, wie auch immer mit dem Berg verbundene, Interessenten hatten sich zu der Ideenwerkstatt in den bedauerlicherweise schlecht geheizten Räumen des Resorts eingefunden, darunter die Bürgermeister der drei Anliegergemeinden Kirchheim, Manfred Koch, Oberaula, Klaus Wagner, und Neuenstein, Walter Glänzer, als Initiator.

Ideen, Wünsche und Anregungen gesammelt

Moderiert wurde die Veranstaltung von Sonja Kunze vom Büro für Stadtplanung und Regionalentwicklung, akp Kassel. Sie hatte die bisherigen Ergebnisse zahlreicher Treffen und Aktionen der Freunde des Eisenbergs, Ideen, Wünsche und Anregungen gesammelt und mittels knapp einem Dutzend großer Themencharts strukturiert.

Mehr oder weniger detailliert wurden Themen besprochen wie allgemeine Vermarktung und Werbung, Ansprache vorhandener und neuer Zielgruppen, Ausweitung des Gastronomieangebots eventuell mit Biergarten und Kinderspielplatz, Wandern und Wanderwege in verschiedenen Facetten, Erhalt, Verbesserung und Ausweitung sportlicher Aktivitäten sowohl im Winter als auch im Sommer, Steigerung bei der Art und Anzahl von Veranstaltungen und Events, Verkehrsanbindung und Kooperation etwa mit dem Feriendorf der Stadt Hannover oder dem Kirchheimer Seeblick und einiges mehr.

Viel Fragen offen

Viele Fragen blieben erwartungsgemäß offen, in vielen Bereichen wird noch eine Menge Detailarbeit zu leisten sein, es zeichneten sich aber auch konkrete Ergebnisse ab. So scheint der Betrieb des Skilifts zumindest für die Wintersaison gesichert, der geplante Mountainbike-Downhill-Parcours indes ist wohl vom Tisch, könnte aber eventuell durch Flow-Trail-Strecken oder umweltfreundlichere und ungefährlichere Mountain-Carts ersetzt werden. Für den Schlittenhang wäre ein mobiler Lift relativ einfach zu realisieren und der Borgmannturm soll aufgewertet und mit einer 360 Grad Kamera via Internet die Aufmerksamkeit auf den Berg lenken.

Das Büro akp Kassel wird jetzt die Ergebnisse und Anregungen aus knapp vier Stunden Brainstorming sortieren und bündeln und dann zu weiteren Terminen auf den Eisenberg einladen. Dann wird man sich wohl von der ein oder anderen Idee trennen, auf das Machbare konzentrieren und auch den am Freitag mehr in die Hinterköpfe verdrängten Faktor Finanzierung stärker berücksichtigen müssen.

Von Bernd Löwenberger

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