Zwei Monate Fahrverbot und erhebliche Geldbuße

Raser überholt Polizei auf der A4 - jetzt ist er seinen Führerschein los

Hersfeld-Rotenburg. Die Polizei hat auf den osthessischen Autobahnabschnitten teils erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Für zwei Fahrer wurde es teuer.

Eine Streifenbesatzung der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld war am Wochenende mit einem Zivilfahrzeug am Sonntagmorgen auf den osthessischen Autobahnabschnitten unterwegs. Zwischen dem Kirchheimer und Hattenbacher Dreieck fiel den Beamten ein 29-jähriger Fahrzeugführer aus Kroatien auf, der statt der maximal erlaubten 100 km/h, mit 147 km/h gemessen und videografiert wurde. Der Fahrzeugführer zeigte sich bei der anschließenden Kontrolle einsichtig. Er musste eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro zahlen.

Kurze Zeit später wurde die Zivilstreife auf der A4 zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld von einem Audifahrer mit hoher Geschwindigkeit überholt. Der aus Fulda stammende Fahrzeugführer hatte wohl an diesem Sonntagmorgen mit keiner Zivilstreife gerechnet und war statt der erlaubten 100 km/h mit 176 km/h unterwegs. Der 44-jährige Fahrer muss nun eine erhebliche Geldbuße leisten, erhält zwei Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Positiv bleibt festzuhalten, so die Polizei, dass viele Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeitsbeschränkungen auch in den verkehrsärmeren Zeiten auf den Autobahnen einhalten. Es zeige sich aber immer wieder, dass die festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen sich zu diesen Zeiten deutlich erhöhten. Bei den Kontrollen macht die Polizei den Rasern deutlich, dass sie auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden, da diese mit so hohem Tempo nicht rechnen. (red/zac)

Rubriklistenbild: © dpa

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